Alpenländische Dachsbracke

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An diesem Wochenende findet die Mitgliederhauptversammlung des Verein Dachsbracke in Suhl statt.
Vielleicht läuft man sich ja über den Weg und lernt einander kennen.

wipi
 
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Hallo zusammen an die Brackenführer,
vielleicht kann mir jemand ein paar Tipps geben zur Brackenerziehung - ich führe Vorsteher (Hündinnen) und kenne mich mit Sturköpfen und sensibleren Hunden entsprechend nicht so aus.
Ein Jagdfreund von mir führt eine Alpenländische Dachsbracke, der Rüde dürfte so ca. 3 Jahre alt sein.
Jagdlich taugt er schon was: Was ich bislang an Schweißarbeit, Laut und Spurwillen (im Vergleich zu meinen Vorstehern) gesehen habe, ist fantastisch. Auf der Drückjagd rennt er gerne mir hinterher, nicht dem Herrchen, und freut sich jedes Mal tierisch, wenn er mich sieht (sonst eher phlegmatisch und faul). Wenn er ausgebüxt ist, kann ich ihn auch eher einfangen als sein Besitzer. Ich kann mich manchmal des Eindrucks nicht erwehren, dass der Hund seinen Chef nicht für ernst nimmt (mich auch nicht unbedingt, aber da macht's halt die Sympathie...)
Wenn das Herrchen oder ich mit dem Hund gassi gehen, funktioniert es mit dem Grundgehorsam wirklich gut. Haben wir aber eine Hundebegegnung - und jetzt kommt das Problem - rastet er völlig aus.
Ich habe den Hund zu Boden gedrückt und geschimpft, was aber nichts genutzt hat. Dann habe ich versucht, ihn einfach nur aus der Situation zu nehmen/ zu beruhigen - nutzlos. Bestechung mit Leberwurst? Bringt nichts, der Hund hat generell kein Interesse an Fressen. Ablenkung durch Spielzeug? Auch kein Interesse.

Im schlimmsten Fall macht sich der Hund los und stellt Menschen oder Hunde, umkreist sie bellend.
Ich habe die Angst, dass die Situation eskaliert und er mal zubeißt oder, wie letztens auf der Jagd, an einen überlegenen Rüden kommt... Der hat ihn schnell in die Schranken gewiesen, aber das kann's ja wohl nicht sein, dass der Hund bei der Jagd rumstänkert oder überhaupt Menschen verbellt und stellt.

Es ist im Grunde ein liebes Tier und der Besitzer ist ein überaus netter und liebenswürdiger Mensch, weiß sich dahingehend aber auch nur so zu helfen, dass der Gassigang zu Uhrzeiten erfolgt, wenn sonst keiner unterwegs ist.

Habt ihr irgendwelche Tipps, wie man diese Aggressivität herausbekommt?
 

z/7

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@TaxusBaccata : Hat der schon mal beim Verein gefragt? ADBr haben ne gehörige Portion Aggression, er wird nicht der erste mit dem Problem sein. Normal betreuen die ihre Mitglieder sehr engmaschig.
 
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@TaxusBaccata : Hat der schon mal beim Verein gefragt? ADBr haben ne gehörige Portion Aggression, er wird nicht der erste mit dem Problem sein.
Ich glaub nicht, dass der Hund das Problem ist, ehrlich gesagt... Da waren so paar Reizwörter in der Beschreibung... "überaus netter und liebenswürdiger Mensch" und er weicht dem Problem aus (Gassigang zeitlich verlegen)...
 
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z/7

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Ich glaub nicht, dass der Hund das Problem ist, ehrlich gesagt... Da waren so paar Reizwörter in der Beschreibung...
Nein, natürlich ist es der Führer, der seinen Umgang mit dem Hund ändern muß. Aber wie man mit der Rasse umgeht, weiß der Verein nun mal am besten. Und wie gesagt, er ist sicher nicht der erste, dem der Brackerich auf der Nase rumtanzt.

Davon ab sind die Tipps aus dem anderen Faden auch hier sicher nicht verkehrt, ich dachte auch gleich dran.
 
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z/7

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Mein letztes Warnsignal für meinen ist ja jetzt eigentlich verbrannt... Aber zum Glück weiß er das nicht. Wenns reicht kommt: "Wenn du jetzt nicht spurst, schlag ich dir die Klöten mit nem Backstein zusammen."
Hat ja keine mehr... Aber er reagiert auf die Stimmung, das reicht...
 
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Das hab ich schon durchgelesen, aber es klingt für mich nach einer eher physischen Zurechtweisung, vor der mich sämtliche Brackenbesitzer eindringlich gewarnt haben.
 
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Mein letztes Warnsignal für meinen ist ja jetzt eigentlich verbrannt... Aber zum Glück weiß er das nicht. Wenns reicht kommt: "Wenn du jetzt nicht spurst, schlag ich dir die Klöten mit nem Backstein zusammen."
Hat ja keine mehr... Aber er reagiert auf die Stimmung, das reicht...
Der "Ich bring dich um"- Blick funktioniert bei meinen Hunden tatsächlich auch recht gut, wenn ich es auch so meine.

Also nehme ich mal mit: Haltung gegenüber dem Hund einnehmen und mit dem Verband in Kontakt treten.
 

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