Wildbergung aufgebrochen im Hang

RBM

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26 Sep 2017
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Stelle ich mir mal eben bildlich vor.
Die Wanne an der Kraxe, daran den Rucksack und dann Berg auf Berg ab.
Da braucht man irgendwann doch den Muli, der einem den ganzen Kram trägt.
Nach dem Erlegen dann mit der Wanne ein Geröllfeld zwischen großen Felsbrocken runter ins Tal 🙈
Für die Pampa am Berg ist die Wanne natürlich nix....
 
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Ich finde das von Docholiday referierte Vorgehen rundum clever.
Meine Hügel sind viel kleiner, Rotwild hab ich auch nicht- aber ich breche gern auch „schottisch“ auf, entledige die Rehe des Pansens und Gescheides und trag sie dann zum nächsten Weg oder schleppe sie im Schnee da hin. Kleiner Schnitt, Nieren ( Retroperitoneum ) unbedingt intakt drin, die abgeschürfte Speiseröhre kann gern im Mediastinum rumsuppen und das nach oben ausgestrichene und abgerissene Sigma gern im Becke liegenbleiben….alles völlig egal. Das Verschließen der Bauchdecke ist dann eigentlich entbehrlich, selbst wenn ich‘s durch Dreck schleppen würde: weil nur die Bauhlappen, aber sonst gar nichts dreckig werden können. Keine freilegenden Lendchen/ Keulenanschnitte.
Es geht um unverhitzte, nicht mit durchwandernder Darmbakterien oder externen Dreck versaute Rücken und Keulen, sonst gar nichts. Und die schütze ich a) durch rasche Entfernung von Pansen und Darm sowie b) Dranlassen aller schützenden Fascien und Häutchen, Nichtdurchtrennung der Muskulatur perfekt.
Ökologische Verweigerung der (recycelbaren) Kabelbinder hin oder her: Pansen und Gescheide raus sobald als möglich, nur Bauchöffnung, Drinlassen von Nieren und dem dranhängenden Häutchen über den Lenden….selbst Bergung zehn Stunden später in den kühlen matschigen Highlands bringt Rücken und Keulen verwertbar heim !
 
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26 Mai 2004
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das Auto mit gerödel steht vermutlich ein paar hundert Höhenmeter woanders. Kenne keinen Bergjäger der mal schnell zum Auto gehen kann 🤣
Am Hang ist für mich nicht gleich Berge oder gar Alpen.
Ich kenne Reviere mit mehreren 100 Höhenmeter unterschied. Meist führt ein Forstweg im Abstand von unter 100m (zur einen Seite) vorbei. Solche Reviere sind meist ausgestattet mit kleinem Geländewagen und 100m Seilwinde mit Fernbedienung. Gerade wenn auch Rotwild mit im Spiel ist. Ich jage auch im Mittelgebirge, wir haben aber keine Steilen Hänge, es verteilt sich da mehr.
 
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30 Jul 2018
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Ich finde das von Docholiday referierte Vorgehen rundum clever.
Meine Hügel sind viel kleiner, Rotwild hab ich auch nicht- aber ich breche gern auch „schottisch“ auf, entledige die Rehe des Pansens und Gescheides und trag sie dann zum nächsten Weg oder schleppe sie im Schnee da hin. Kleiner Schnitt, Nieren ( Retroperitoneum ) unbedingt intakt drin, die abgeschürfte Speiseröhre kann gern im Mediastinum rumsuppen und das nach oben ausgestrichene und abgerissene Sigma gern im Becke liegenbleiben….alles völlig egal. Das Verschließen der Bauchdecke ist dann eigentlich entbehrlich, selbst wenn ich‘s durch Dreck schleppen würde: weil nur die Bauhlappen, aber sonst gar nichts dreckig werden können. Keine freilegenden Lendchen/ Keulenanschnitte.
Es geht um unverhitzte, nicht mit durchwandernder Darmbakterien oder externen Dreck versaute Rücken und Keulen, sonst gar nichts. Und die schütze ich a) durch rasche Entfernung von Pansen und Darm sowie b) Dranlassen aller schützenden Fascien und Häutchen, Nichtdurchtrennung der Muskulatur perfekt.
Ökologische Verweigerung der (recycelbaren) Kabelbinder hin oder her: Pansen und Gescheide raus sobald als möglich, nur Bauchöffnung, Drinlassen von Nieren und dem dranhängenden Häutchen über den Lenden….selbst Bergung zehn Stunden später in den kühlen matschigen Highlands bringt Rücken und Keulen verwertbar heim !
Bei Speiseröhre, Bauchdecke und Pansen sowie Gescheide sehe ich noch Lernbedarf, aber schon erstaunlich wieviele medizinische Bezeichnungen man so drauf haben kann 👍
 

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