Warum Gonczy Polski?

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Von mir aus verhitzen lassen, oder, aber auch da nur im Hellen, mit erfahrenem Hind suchen!
Über das „verrecken“ würde ich mich gerne etwas näher mit Dir unterhalten - das ist ein dummer Spruch!
 
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Lieber das Wild verrecken/verhitzen lassen?

Tja, das ist immer die gern gestellte Frage, mit der sofortige Nachsuchen ("schnell hinterher"), im Dunkeln oder unfertigem/falschem Hund mit höchst zweifelhaften Erfolgschancen gerechtfertigt werden - aber weißt Du, wieviel Wild mit eben nicht tödlichen Schüssen nach verkehrter Anschuß-Interpretation aufgemüdet in die Sterne gejagt werden, um dann elendig zu Grunde zu gehen ??

Sorry, mir ist jeder Zentner zu verwerfendes Wildbret lieber als ein Stück Wild, das sich quält aufgrund menschlicher Unzulänglichkeit !
Punkt !

Im übrigen lasst uns nicht abgleiten, in einen allg. NaSu Faden, es geht um den schönen Hund des TS und ich maße hier kein Urteil an über seinen selbstentschiedenen Weg damit...
 
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Bevor ihr weiter diskutiert, müsste ich jetzt erzählen wann ich geschossen habe, welche Pirschzeichen wir gefunden haben, welche anderen Hunde zu Verfügung standen, usw usw. usw.. Ich würde hier gern beim Faden bleiben.
Nur so viel, die Fährte war kalt und verhitzt ist nix. Die 34 kg Sau hängt gerade als Salami bei mir im Reifeschrank. Übrigens einen Abend später (im hellen) habe ich auf einem anderen Erbsenacker eine Sau beschossen, bei dem wir uns für die Nachsuche am nächsten morgen mit NSF entschieden haben. Leider ohne Erfol. Will heißen, ich versuche im besten Gewissen Pirschzeichen zu deuten. Auch hier passieren Fehler, davon will ich mich nicht frei sprechen. Da zu meinem engsten Freundeskreis tatkräftige NSF gehören, halte ich hier so oder so grundsätzlich Rücksprache.

Zum Thema Übungsfährten. Aktuell bleibe ich bei 24 Stundenfährten. So langsam zeige ich ihr auch was Schweiß ist. Mit der Länge bin ich etwas zurückgegangen bei maximal 400-800. liegt an den extrem trockenen Bodenverhältnissen die letzten Wochen. Ich bin nun vor allem gespannt wie es in Sachen Prüfungen weitergeht.
 
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05982DB1-4BDB-448C-8EF0-46A4B8B1E12D.jpegSie macht aktuell mit etwas über 10 Monaten eine Entwicklungsphase durch. Sie hat aktuell einen relativ langen Körper bekommen und ist hinten etwas höher, was auf dem Bild nicht zu sehen ist. Ich gehe davon aus, dass sie in den nächsten Wochen im vordem Bereich nachzieht. Die Art Ihrer Suche ist aktuell immer noch ruhig, konzentriert mit tiefer Nase. Frische Verleitungen bringen sie in unregelmäßigen Abständen aus dem Konzept. Mal mehr mal weniger. Ich gebe ihr Zeit sich selbst zu korrigieren, was zu 75% auch gut funktioniert. Aktuell fallen mir vor allem zwei Dinge auf. Ausgeprägte Verteidigungsschärfe und ein sich enorm stabilisierender Laut. Beeindruckt bin ich von dem fiebisgen Spurlaut und dem extrem dunklen Standlaut. Am kommenden Sonntag gehts ins SW Gatter. Hier bin ich gespannt wie sich ihre Schärfe entwickelt hat.
 

z/7

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Sie hat aktuell einen relativ langen Körper bekommen und ist hinten etwas höher, was auf dem Bild nicht zu sehen ist. Ich gehe davon aus, dass sie in den nächsten Wochen im vordem Bereich nachzieht.
Würd ich in dem Alter nicht mehr unbedingt drauf warten. Leicht tiefergelegte sind gern mal hinten etwas höher. Gut so.
 
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Servus,
gibt's interessante Neuigkeiten zur Polin?
Bist du zufrieden und konntest du mit ihr weitere Erfahrungen am Schwarzwild machen?
 
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Gonczky Polski, Kopov, Brandlbracke - aus einem anderen Lager stammend fällt mir da die Unterscheidung grundsätzlich ziemlich schwer. Wie genau unterscheiden sie sich bzw. welche Namen sind vielleicht auch einfach nur Synonyme?
Vielen Dank für die Aufklärung!
 

z/7

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Das hilft ihm sehr.

Aussehen gibt es grob den Anhalt, daß Kopov die kleineren Behänge haben, Brandl den zierlicheren Körperbau haben und Gonczy den größeren Rahmen.

Von den Anlagen sind Gonczy und Brandl reine Bracken der kuk-Linie, während in den Kopov meiner bescheidenen Meinung nach auch ein paar Hofhunde mitgemischt haben. Daher auch das Spurlaut-Thema und die vergleichsweise kurzen Behänge.
 
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1 Jan 2019
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Darf man mal fragen, was die Ausbilder/JGV für dieses aufwendige Arbeit verlangen? Bei uns wurde eine Fährte je Hund vorbereitet und den Rest hat man dann selbst zu erledigen.

Brauchst doch keine Ausbilder. Kannst ja Gleichinteressierte aus Kursen ansprechen und dann tritt man sich die Fährten gegenseitig. Über GPS kann der Treter die Fährte dokumentieren und du später das Arbeiten kontrollieren. Ich hätte gar nicht die Zeit, dass ich Frühjahr bis Sommer jeden Sonntag im Kurs wäre, wg. der Jagdintervalle. Machen wir viel unter der Woche aber immer für den jeweils anderen Hund und ohne Schweiß. Das funzt prima und die Wittrung des Führers auf der Fährte gibts nicht.
 
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Das hilft ihm sehr.

Aussehen gibt es grob den Anhalt, daß Kopov die kleineren Behänge haben, Brandl den zierlicheren Körperbau haben und Gonczy den größeren Rahmen.

Von den Anlagen sind Gonczy und Brandl reine Bracken der kuk-Linie, während in den Kopov meiner bescheidenen Meinung nach auch ein paar Hofhunde mitgemischt haben. Daher auch das Spurlaut-Thema und die vergleichsweise kurzen Behänge.

Das hilft leider genauso wenig, wenn man die Hunde nicht im Vergleich zueinander sieht.
Darüber hinaus gibt es wohl keine Brackenrasse, deren Einzelvertreter ein heterogeneres Erscheinungsbild aufweisen können als die Kopovs.
Gem. der entsprechenden FCI-Standards sind sowohl beim Kop als auch bei der BrBr die Behänge als "mittellang" bezeichnet, DIESES Brett wäre mir daher viel zu schmal und zu dünn, selbst für einen "groben Anhalt".

Mit entsprechenden Überschneidungen an den Rändern dürfte insgesamt wohl das Stockmaß (i.V.m. der "Grobheit" des Körperbaus) noch die beste Unterscheidungsmöglichkeit darstellen.

Alle drei Rassen gehören übrigens zu den "Bracken der Mitte"...
 

z/7

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Ich mach mir mein Bild halt auf der Jagd, nicht im Netz...
 

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