Spaniels - Austausch und Fotos

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Ist leider nicht meiner. Aber es ist der ESS meines Sohnes und wenn ich lieb bin, darf ich mal mit ihm Gassi gehen, eine Fährte legen oder Rehnierchen mitbringen. Er ist der Liebling der Familie und achtet auch schwer darauf wer den Raum verlässt und wiederkommt, im besten Fall dass er was aus dem Keller mitgebracht bekommt.
Wenn der Kerl bei uns ist, wird so ein Heimbüro-Tag enorm aufgewertet.
 
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Toller Faden, hier werde ich öfters reinschauen! :)

Wir hatten bis vor kurzem zusätzlich zu meinem Kleinen Münsterländer noch einen Cocker-Mix aus dem Tierheim. Leider musste ich ihn vor vier Wochen einschläfern...
War wirklich die treuste Seele und wäre sicher für mich vor eine Kugel gesprungen (wenn er das in dem Alter noch geschafft hätte... 🥲 ).

Früher oder später werden wir uns sicher wieder einen zweiten Hund holen. Ursprünglich dachten wir an einen Dackel, aber immer öfter redet meine Verlobte auch davon, ob es nicht wieder ein Spaniel werden sollte, diesmal jagdlich...

Bin also hier auf viele Eindrücke gespannt!
 
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Sage nicht die bösen Wörter 🙈😜
Weiß nicht ob die worker schon so verbreitet sind
Wer einen stummen Buschierer braucht, kann sich einen Working Spaniel zulegen. Aber hier bei uns in D würde ich eher den ESS aus jagdlicher Zucht empfehlen. Die Springer neigen mehr zu Fährtenlaut als zu Spurlaut.
 
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@Moosjäger
Es ist ja gerade die große Diskussion ob und wie man die Worker im Jagdspanielklub aufnehmen kann. Manche Züchter, evtl auch zurecht, sind angepis** das man jahrelang laute Spaniels gezüchtet hat und jetzt kommen die stummen Englischen. Andereseits werden sie kommen.
Ich finde es nicht schlimm. Man könnte ihnen ja eine eigene Bezeichnung verpassen. Und klar regeln das die "englische Arbeitslinie" nicht mit der "(lauten) Linie" gekreuzt werden dürfen
 
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@Moosjäger
Es ist ja gerade die große Diskussion ob und wie man die Worker im Jagdspanielklub aufnehmen kann. Manche Züchter, evtl auch zurecht, sind angepis** das man jahrelang laute Spaniels gezüchtet hat und jetzt kommen die stummen Englischen. Andereseits werden sie kommen.
Ich finde es nicht schlimm. Man könnte ihnen ja eine eigene Bezeichnung verpassen. Und klar regeln das die "englische Arbeitslinie" nicht mit der "(lauten) Linie" gekreuzt werden dürfen
Jagdlich werden diese stummen Buschierer eher nicht kommen. Im Sporthundeberich (Agility) schon eher. Der JSK muss sich da, meiner Meinung nach nicht besonders darum bemühen. Das kann man den nicht im JGHV gelisteten Spanielklubs überlassen.
Übrigens kann man durchaus in D Working Spaniels züchten, da es laut FCI ja ECS und ESS sind. Sie müssten allerdings, wenigstens im Mindestmaß dem Standard entsprechen.
 
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Hey
Mal was neues. Am letzten Freitag hat sich folgendes zugetragen. Um ca 14:30Uhr komme ich nach hause. Unsere 14jährige Cocker-Hündin hört nicht mehr so gut und wird eigentlich nur wach wenn die Springer über sie "stolpern".
Jetzt öffnete ich die Haustür und mein Springer verhielt sich normal, nur der Cocker halt nicht. Naja, warum soll ein Hund nicht mal einen schlechten Tag haben. Ich ging auf den Flur und sah zwei lachen Erbrochenes. Beobachten wir den Cocker mal ein wenig, evtl eine Magenverstimmung. Dann ging es in den Garten. Sie lief gekrümt herum und verbellte nichtmal die Nachbarn am Gartenzaun. Ab diesen punkt entschlossen wir uns zum Tierarzt zu fahren. Wir konnten trotz Dienstschluss noch vorbeikommen. Als wir im Behandlungszimmer waren ging es ihr schon so schlecht, das sie sich selbst nicht mehr bewegte und keinen Ton von sich gab.
Der Hund wurde komplett untersucht und ein Verdacht auf Gebärmutterentzündung geäußert. Konnte sich aber aufgrund fehlendes Ultraschallgerät nicht darauf festlegen.
Unsere Tierärztin organisierte uns am nächsten morgen bei einem Kollegen ein Termin. Also fix den Cocker geschnappt, der wegen der Schmerzmittel schon wieder flott unterwegs wahr, und ab zum nächsten Doc. Nach der Grunduntersuchung folgte der Ultraschall.
Der Verdacht vom vortag wurde schnell bestätigt und uns zur Operation geraten. Den Hund habe ich gleich dort gelassen und 4Std später lag sie in Narkose.
Es folgte kein Anruf und wir durften sie Abends wieder abholen. Es verlief alles gut und sie ist noch echt taff mit ihren 14 Jahren. Abends wollte der Kopf schon wieder, nur die Beine nicht.
Montags hatten wir den ersten Kontrolltermin und alles sah gut aus. Wir sollten sie noch schonen und in 10Tagen wieder vorstellig werden.
Was macht man in so einer Situation? Richtig ersteinmal für 5Tage an die Ostsee jagen fahren.
Die Tage verliefen immer identisch, morgens ansitzen, mittags Hundetraining und Abends wieder ansitzen. Beim Training dann schüttelt sich plötzlich einer der Springer so komisch. Gleich zum Tierarzt. Unsere Vermutung sollte sich bestätigen. Eine Granne hatte sich in ihren Gehörgang gearbeitet. Diese konnte aber ohne Narkose entfernt werden. Wieder zuhause folgte noch eine Kontrolluntersuchung und der Cocker wurde wieder fit entlassen.

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Gruß & Wmh

Sv85
 
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Am 30.07. mussten wir unseren ECS gehen lassen, den besten Jagdkumpel den ich je hatte. Er hatte in den letzten Monaten stark abgebaut, hörte kaum noch was und ein akutes Glaukom hatte auch das linke, bis dahin noch gute Auge dahingerafft. Wir waren extra nochmal bei einem DOK Vet. aber es gab keine Hoffnung mehr, daß es nochmal besser geworden wäre. 13 Jahre und 7 Monate wurde unser Katzen- und Sauenliebhaber, unermüdlicher Apporteur von Tauben, Krähen, Kaninchen, Hasen, Enten und selbst ein paar Gänse hat er angelandet. Run free my friend!
 
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Die Tage werden kühler und kürzer. Der Terminkalender ist gefüllt mit Jagdeinladungen.
Ich freue mich wieder auf die Drückjagden. Wenn man im treiben die Hunde hört, vereinzelt Schüsse fallen und auf das verblasen der Strecke und die Töne der Jagdhörner selbst.
Dieses Jahr fast soviele Treibjagden wie Drückjagden. Sonst führten die Drückjagden immer.
Wo führt ihr eure Spaniels?

Gruß Sv85
 
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Hallo zusammen
Ich bin mir nicht sicher ob das der richtige Faden ist aber da ich keine Lust auf eine epische Kontroverse rassendiskussion habe, poste ich hier bei den Spanielleuten.
Wir haben im Bezug auf die Rasse schon viele Überlegungen angestellt. Früherer Favorit war ein ESS oder WSS. Kleine Hunde kamen nicht infrage. Mittlerweile hat sich das komplett verändert. Der WSS ist uns mittlerweile zu groß. Zum einen rein praktisch fürs Auto bei zb Urlaubsfahrten aber auch zum immer dabei haben. Auf der Suche nach einem kleineren Hund haben wir schon Parson Russell Terrier, Beagle aber auch zb die westfälische Dachsbracke in Erwägung gezogen aber aus unterschiedlichen Gründen wieder verworfen.
Das heißt unsere Suche nach einem kleineren Hund für die Familie und für meine jagdlichen Gegebenheiten:

-Stöbern auf Rehwild aber aufgrund kleiner Reviere und Verkehrsdichte kein fernaufklärer sondern ein kurzjagender Stöberer mit sicherem Laut
-Schweißarbeit, allerdings überwiegend Totsuchen auf Rehwild.
-etwas Wasserwild, ein paar Hasen und Raubwild sind da. Sauen habe ich (noch?) keine.

Geht erst mal weiter. Jetzt kam meine Tochter mit einem Bild von einem Hund den sie sich vorstellt (also rein optisch) und siehe das das war ein ECS
Das hatte ich gar nicht auf dem Schirm. Die Spaniels waren schon wieder fast aus dem Sinn. Jetzt hab Ich mich a bissle eingelesen und siehe da, scheinbar passt der cocker zu meinenjagdlichen Anforderungen
Kurzjagender stöberer mit sicherem Laut
Schweißarbeit im Rahmen von totsuchen, wasserwild und apportieren. Zudem soll er gut in unsere Familie passen, denn meistens ist er ja Familienhund.
Wir könnten uns grundsätzlich auch einen Hund aus dem Tierschutz vorstellen der umständehalber abzugeben ist (Tod, Trennung …) allerdings schon aus jagdlicher Zucht und kein traumatisierter straßenhund aus dem Ausland.

Ich finde optisch gibt es große Vielfalt bei den cockern oder? Zum einen farblich aber auch von den Haaren (mehr oder weniger gewellt und lockig) Die Working Spaniel die ich im Netz gefunden habe gefallen mir optisch besser ( kürzere Ohren, insgesamt harmonischer im Erscheinungsbild) weniger behaart. Wenn ich das recht verstanden habe jagd der Worker aber stumm und ist dadurch raus. Aber sind es überhaupt die Ohren die so lang sind beim hiesigen cocker oder nur für Haare?
Jedenfalls sind wir auf der Liste für einen Welpen aus jagdlicher Zucht in bawü fürs Frühjahr 23. Für Anregungen Empfehlungen auch bez. Züchter aus bawü und drumrum bin ich dankbar, gern auch per pn

Jed
 
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