Schwarzwild 2023/24

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Heute Morgen war es wieder so weit:

Ich habe die neue Büchse mal wieder aus dem Schrank geholt und bin nach einem Familienausflug ins Schwimmbad noch die 1h und 40 Min. ins Revier von Freunden gefahren, in dem ich dankenswerter Weise immer ansitzen darf!
Habe mich auf freier Fläche an die Maisstoppeln gesetzt. Gegen zwei Uhr konnte ich dann an den verbliebenen drei Maisreihen, die der Landwirt stehen ließ, zwei schwarze Punkte ausmachen! Zwischen den Maisstengeln nicht hundertprozentig anzusprechen, also raus aus dem Ansitzsack und leise anpirschen!

Leider nur zwei Waschbären! Die Maispflanzen waren dort am Waldrand nur ca. einen Meter hoch und auf 250- 300 Meter Entfernung bin ich auf die optische Täuschung voll reingefallen!!!😂

Also wieder rauf auf die Kanzel und rein in den kuscheligen Ansitzsack! Bis kurz nach drei! Da kamen die Sauen, aber jetzt auf ca. 200 m durch den Wald auf einen frisch gegrubberten Acker. War mir mangels passender Auflage für einen Schuss zu weit, da ich aus der offenen Kanzeltür hätte schießen müssen! Fühlte sich nicht gut an… Also wieder raus aus dem Ansitzsack und rein in die Schuhe! Bin bis auf 30 m ran gekommen als die Leitbache plötzlich blies und alle sich zügig in den Wald trollten. Ich habe mich schon geärgert, warum ich Depp so nah ranpirschen musste, aber irgendwie übt das einen starken Reiz bei mir aus! Ich habe immer den Gedanken, da geht noch was… Klingt blöd, aber irgendwann fange ich die Sauen mit der Mütze!😉
Naja, bin einfach stehen geblieben und konnte beobachten, dass die Rotte die Situation nicht eindeutig einordnen konnte! Nach gefühlten fünf Minuten traten die ersten Frischlinge wieder aus. Der erste, der breit stand, lag im Knall!
Dann das übliche: Aufbrechen und das Wild zum nahegelegenen Hof bringen. Gegen 4 Uhr saß ich wieder…

Also für die Statistik:
4 x Ansitz mit der neuen Waffe
3 x Strecke gemacht

Leider habe ich kein schönes Foto, weil das Keilerchen in einer Pfütze auf dem Acker zu liegen kam und dementsprechend schlammig aussah!
 
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Sauwetter ist Sauwetter. Oder so.
Nach dem verregneten Urlaub wollte ich mich von dem ganzen Streß bei einem gemütlichen Rehansitz erholen. ;-) So der Plan, schwierig bei dem Wetter.

Nach ausgiebigem Kriegsrat ist die Sitzwahl gefallen. Gegen viertel vor 4 fahre ich los, Sonnenuntergang ist um 10 nach 5, um halb 5 besteige ich den Sitz.

Es passiert nix, außer daß der Wind ein bissi nachläßt. Soweit alles gut, eigentlich ist es an der Zeit, daß die Rehe langsam im Windschatten der Hecke auftauchen. So war mein Plan.

Allerdings bricht kurzfristig der Weltuntergang aus. Ich bin nicht sonderlich ängstlich, aber ich war froh, daß der Sitz richtig stabil ist. Der ganze Spuk dauert 10 Minuten, Sturm vom feinsten, gepaart abartigem Regen. So schnell wie es angefangen hat, war es auch vorbei.

Inzwischen ist es 20 nach 5, ich verhandele mit mir selber, daß es eigentlich DIE Gelegenheit wäre, unbeschadet ans Auto zu kommen.

Ich bin noch unschlüssig, als plötzlich 100 Meter vor mir zwei Frischlinge aus der Hecke kommen. In einem Tempo, als wäre der Leibhaftige oder der Metzger hinter ihnen her.

Die beiden kommen spitz auf mich zu, etwa 40-50 Meter vor dem Sitz bleiben sie stehen, einer steht breit und fällt um. Da hat die siebenvierundsechzig eine gewisse Rolle dabei gespielt.

Ich repetiere, plötlich hebt die Sau nochmal den Kopf. Das gefällt mir gar nicht, der nächste Schuß hat schlagartig für Ruhe gesorgt.

Es dämmert langsam. Ich frage mich selber, was da gerade pasiert ist. Luft holen, Gedanken sortieren.

Jetzt sollte es schnell gehen. Ich greife mir den Thermic und scanne die Hecke, nicht daß da eine nachtragend schlecht gelaunte Bache rauskommt, wenn ich auf dem Weg zum Frischling bin. Weil - zwei 20 Kilo-Frischlinge kommen selten allein. Die Luft ist rein, ich gehe zum Schweinchen, ziehe es die 300 Meter bergan ans Auto.

Im Scheinwerferlicht aufbrechen, dabei hab ich möglicherweise den Grund gefunden, warum die Sau nicht gleich gelegen hat - zwischen den Rippen rein und raus. Vllt keine Expansion vom Geschoß?

Egal, um halb 7 war ich wieder daheim. Für ein stilvolles Foto war leider keine Zeit, ich bin gerade rechtzeitig vor dem Unwetter fertig geworden. 18 Kilo hatte der Zukunftskeiler.
 
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Heute Nacht kam mir dieser Überläuferkeiler.
Wie man vielleicht sehen kann, völlig abgemagert und kaum Fleisch an den Keulen und Rücken.

Er sah im NSG schon so komisch aus. Das er den linken Vorderlauf nicht aufsetzt sah man sofort. Kaum war er auf der Wiese zog im Schilf eine Rotte von mind. 7 Stück lang. Der Schuss war schnell raus. Am linken Licht rein und hinterm Blatt raus. 6,5x55 mit 123er Fox.

Er ging dann heute komplett in die Tonne beim Wertstoffhof. Aus der wohl alten Schussverletzung spritzte quasi der Eiter raus und es stank erbärmlich nach Verwesung.

Entschuldigt die schlechten Bilder. Aber wir haben die Sau nur fix raufgeworfen und uns ganz schnell wieder aua dem Staub gemacht. Die Rotte kam dann um 4 Uhr an dir Kirrung und Damwild stand überall.
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Heute einen Frischling erlegt, bitte um kurze Hilfe welche Krankheit das sein kann.
Bzw. Ob das Wildbret verwertbar ist.
Eventuell Spulwurm?
 

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Nachdem ich seit 23 Tagen kein Schwein mehr geschossen habe, hat es heute früh mal wieder durch Zufall gepasst.

Wie so oft fahre ich um 0Uhr raus ins Revier. Habe meine Spots von denen ich die Flächen gut einsehen kann. Leider ist anfangs nichts zu sehen.

Gegen 1:20 Uhr komme ich über eine Anhöhe und schaue von dort durch Zufall ins andere Tal. Irgendwie komisch, auf einem Triticaleacker sind Wärmesignaturen die dort nicht sein sollten... Rund und sehr Hell... aber nur drei... geh mer mal gucken =)


Ich also runter gefahren und sehe wie die Punkte in einer Hecke verschwinden. Dahinter ist Zwischenfrucht drauf... ich will hoch zu meiner "Umfallerkanzel" um in die Zwischenfrucht schauen zu können, da sehe ich schon eine einzelne starke Sau mitten auf dem Weg stehen. Ich stehe voll im Wind, nur interessiert die Bache das nicht. Ein Glück.

Die Rotte geht 20m vor mir aus der Zwischenfrucht über den Weg auf eine Wiese. Ich dachte eigentlich die ziehen sofort in den Wald, aber nein. Die Wiese muss noch kurz dran glauben.

Ich unterbinde um 1:30 Uhr die Ackerarbeiten mit der .308. Da liegt mein erstes Schneeschwein im eigenen Revier. 🥰

48kg ÜLB.

Jetzt ist da noch eine starke Bache und 5 oder 6 kleinere und unterwegs. Aber auch alle ü30kg.


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Ich war raus gegangen um den ein oder anderen Fuchs zu schießen, kurz nach 20 Uhr
raschelte es links im Buchenanflug, durch die WBK sah ich drei Sauen an wechseln.
Hoffentlich kommen sie auf die freie Fläche wo ich Luder für die Füchse auslege.
Den Gefallen haben sie mir getan, so das ich eine erlegen konnte.
 

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Unverhofft kommt oft. Gestern um 20:00 Uhr auf der Kanzel eingerichtet . Alles in Ruhe fertig gemacht und dann mal mit der WBK geschaut. Ein heller Fleck im Holz zu sehen der sich schnell als Schwarzwild entpuppt. Kaum gedacht, dreht es sich um und kommt lks auf mich zu. Dabei sehe ich das die hinkt. Hoffentlich dachte ich mir noch kommt die vor mir raus, jedoch tat sie mir den Gefallen nicht und steht spitz zwischen dem Gehölz. Nach kurzer Zeit des verholfen tritt sie immer noch spitz stehend ein kleines Stück aus dem Holz raus. Entweder jetzt oder nie denke ich mir , entscheide und lasse es fliegen. Das Stück bricht zusammen und schlegelt noch. Ruhe kehrt ein die Sau liegt still. 5Minuten später erhebt sich das Stück plötzlich , ich schnappe mir wieder die bereits weggestellte Büchse und schicke wieder eine Sako 30.06 14,3 g Hammerhead mit der M03 raus. Der Keiler ist verendet und nach eigentlich 30 Minuten die Jagd vorbei. Keiler wog aufgebrochen 55,2kg
 

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