Großer Münsterländer Zwinger gesucht - Empfehlungen-

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Michael, ich habe doch den Proletarier unter den Jagdhunden überhaupt nicht erwähnt!:);)
 
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Ich hab schon richtig gute GM gesehen ( waren aber auch ziemlich böse)!
 
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Ich hab schon richtig gute GM gesehen ( waren aber auch ziemlich böse)!
Ich habe einen ausgebildet bei der VJP war der Suchensieger, kurz vor der HZP hat er sich einen Fahrradfahrer und einen Motorradfahrer bei uns auf dem Hof gepackt, das war hier dann nicht mehr machbar, nun hat ihn mein Schwager. Der hat ein Hoftor. Leistungsmäßig aber ein Spitzenhund.
 
M

Mannlicher764

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Ich habe einen ausgebildet bei der VJP war der Suchensieger, kurz vor der HZP hat er sich einen Fahrradfahrer und einen Motorradfahrer bei uns auf dem Hof gepackt, das war hier dann nicht mehr machbar, nun hat ihn mein Schwager. Der hat ein Hoftor. Leistungsmäßig aber ein Spitzenhund.

Das erzähle ich dann mal lieber nicht meiner Frau...
 
M

Mannlicher764

Guest
Sonntag fahren wir zu einem Züchter und schauen uns mal um. er hat uns eingeladen nachdem wir angefragt haben, denn seine Hündin soll im September gedeckt werden.
Ich persönlich würde lieber einen "Frühlingswelpen" nehmen.
Wie sind Eure Erfahrungen?
 
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Sonntag fahren wir zu einem Züchter und schauen uns mal um. er hat uns eingeladen nachdem wir angefragt haben, denn seine Hündin soll im September gedeckt werden.
Ich persönlich würde lieber einen "Frühlingswelpen" nehmen.
Wie sind Eure Erfahrungen?

Immer Frühjahrswelpen. Die wachsen in die Vegetationsperiode. Alles einfacher.
 
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Sonntag fahren wir zu einem Züchter und schauen uns mal um. er hat uns eingeladen nachdem wir angefragt haben, denn seine Hündin soll im September gedeckt werden.
Ich persönlich würde lieber einen "Frühlingswelpen" nehmen.
Wie sind Eure Erfahrungen?
Mit Oktober oder November-Welpen hat man etwas Vorsprung bei den Prüfungen. Noch was zu dem GM den ich abgeben musste, ein ganz toller Familienhund, aber er passte einfach zu gut auf die Kinder auf, die hätte man mit dem Hund alleine überall rumlaufen lassen können, da wäre keiner dran gekommen.
 

z/7

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Diese Verteidigungsbereitschaft ist in der Rasse angelegt. Damit muß man von vornherein rechnen und den Hund entsprechend führen. Sprich, der muß lernen, daß er seine Zähne nur auf Aufforderung durch den Führer einzusetzen hat. Unterordnung. Distanz zum Menschen als solches. Runter-vom-Sofa. Aus dem Weg. Nachmirdurchdietür. Freßnapf wegnehmen. Spiel bricht der Führer ab. etc. Von Tag 1 an.

Das Verteidigen der Kinder von sich aus ist nett, bedeutet aber auch, daß er die als schwächer einordnet. Sollte eigentlich nicht sein. Alles was zwei Beine hat ist erstmals zu respektieren. So Kinder vorhanden, in die Erziehung einbinden. Geht auch schon mit Steppkes. Die müssen eh lernen, wie sie sich dem Hund gegenüber zu verhalten haben (kein quälen, ärgern, Hund an seinem Platz in Ruhe lassen usw.)

Im Zweifel Situationen wie die geschilderte provozieren, vorbereitet sein und dem Hund Eigeninitiative unzweideutig vermiesen. Daß er gar nicht erst die Erfahrung macht, daß sowas möglich wäre. Das Alter, in dem das passiert sein muß, nach den genannten Prüfungen zu schließen, ist typisch für erstmaliges Auftreten solcher Aktionen. Der Hund wird allmählich erwachsen, teritorial, und dann gehört der Hof/sonstige Ressourcen ihm und alles was nahekommt ist Feind.
 

z/7

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Kampfhunde pflegen innerartliche Aggression. Schutzhunde wären vergleichbar. Der DL hat diese Schärfe, und es ist besser, vorzubeugen. Ist das Kind erst im Brunnen, wird's schwieriger. Ich denke mal, Du kennst vor allem gut geführte Hunde.

Das Problem, das ich heut vermehrt sehe, ist, daß die Erziehung vielfach nach Prinzipien erfolgt, die einem Hund dieses Verhalten sogar eher nahelegen. Weil nicht mehr geführt wird. Der Hund wird als Partner betrachtet, auf Augenhöhe. Das kann er nicht, das ist er nicht, das überfordert ihn. Dann trifft er Entscheidungen, die nicht seine Zuständigkeit sind, für die er nicht kompetent ist, und das geht in die Hose.

Bei Rassen bzw. Individuen, die wenig Verteidigungsambitionen haben, mag das gutgehen. Wo geführt wird, ist es kein Thema. In den anderen Fällen geht's früher oder später schief.

Ich wollt's nur gesagt haben. Ein wohlerzogener Hund ist kein Selbstläufer.

Welpen aus dem Mittelfeld nehmen. Weder besonders vorwitzig, noch auffallend ruhig.
 
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Kampfhunde pflegen innerartliche Aggression. Schutzhunde wären vergleichbar. Der DL hat diese Schärfe, und es ist besser, vorzubeugen. Ist das Kind erst im Brunnen, wird's schwieriger. Ich denke mal, Du kennst vor allem gut geführte Hunde.

Das Problem, das ich heut vermehrt sehe, ist, daß die Erziehung vielfach nach Prinzipien erfolgt, die einem Hund dieses Verhalten sogar eher nahelegen. Weil nicht mehr geführt wird. Der Hund wird als Partner betrachtet, auf Augenhöhe. Das kann er nicht, das ist er nicht, das überfordert ihn. Dann trifft er Entscheidungen, die nicht seine Zuständigkeit sind, für die er nicht kompetent ist, und das geht in die Hose.

Bei Rassen bzw. Individuen, die wenig Verteidigungsambitionen haben, mag das gutgehen. Wo geführt wird, ist es kein Thema. In den anderen Fällen geht's früher oder später schief.

Ich wollt's nur gesagt haben. Ein wohlerzogener Hund ist kein Selbstläufer.

Welpen aus dem Mittelfeld nehmen. Weder besonders vorwitzig, noch auffallend ruhig.
Der Hund ist total führig, der ließ sich mit einer Handbewegung hinter den Kaninchen ins Down bringen, obwohl er sehr triebstark ist. Die Hasenspur auf der VJP hat er durch einen Graben, zwei staubtrockene Feldwege und die Hauptstraße gebracht. Dann bin ich allerdings losgerannt. Ich habe die Vermutung der Hund wurde bei uns auf dem Hof angefahren, irgendwann war er zwischen durch lahm.

Den Tipp einen Welpen aus dem Mittelfeld zu nehmen, finde ich auch gut. Mein PP den ich derzeit führe wurde von den Kindern ausgesucht. Der größte und der kleinste waren Rüden, die fanden den größten unsympathisch, weil der seine Geschwister traktierte, also wurde es dieser kleine. Ein extrem führigerer Hund, allerdings deutlich ein Spätentwickler, wäre er ein Pferd hätte ich ihn nochmal ein Jahr auf die Weide gestellt.
 
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Ich halte einiges von Frühjahrswelpen, weil die Prüfungsabfolge im Folgejahr dann ganz gut passt, und man nach gut anderthalb Jahren einen durchgeprüften Hand hat bzw. haben kann.
Gruss und Waidmannsheil, DKDK.
 

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