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Donnerstag nochmal eine kurzfristig angesetzte Drückjagd um dem Rehwildabschussplan aufzuholen. Die erste Jagd dort war Anfang Oktober und hat auch aufgrund des Dauerregens nicht die gewünschte Strecke gebracht. Ich konnte mich seinerzeit mit zwei Rehen beteiligen.
Diesmal lief es besser bei vergleichbarem Wetter.

(Ich weiß, dass das vordere Reh falsch liegt. durch das Bergen aus dem Bestand war die linke Körperseite aber ziemlich enthaart...)
Interessant war das zweite Reh kurz vor Ende des Treibens. Ich sah zwei Rehe durchs Altholz halb spitz auf mich zuwechseln, aber sie verschwanden in einem Teil mit dichterem Unterstand, der mir die Sicht versperrte. Nachdem die Reh dahinter - oder aus meiner Sicht davor nicht wieder auftauchten, hab ich mal die WBK bemüht und siehe da, die beiden standen ein fach so im relativ sichtigen Altholz.
und standen
und standen
und standen...
Nach 20 Minuten hörte ich die Treiber und die Hunde (teilweise mit Glocken) die sind dann auf 10m an mir vorbeimarschiert und obwohl ich im Anschlag lag, haben die auch keine Anstallten gemacht, mal nachzufragen. die beiden Reh haben sich nicht einen mm gezuckt...
Weiter 10 Minuten später die Situationimmer noch unverändert. Mit der WBK nochmals die Lage gecheckt, von dem rechten Reh konnte man mit dem ZF auf höchster Vergrößerung (14x) erkennen, dass es ein weibliches Stück ist und auch einen handtellergroßen Fleck auf dem Blatt ausmachen, der nicht verdeckt war. Da war das Überlegen nimmer so schwierig, bis Treiben Ende in 10 Minuten werden die zwei Reh sich nimmer zucken. Also Versuch macht klug, die Auflage sehr gut, die Büx trifft n Schusspflaster auf 100m und im Schuss kippt das Reh einfach um. Das zweite flüchtet unschlüssig nach unten und ist vermutlich ein Bock, den ich ziehen lass.
Am Ende lagen 10 Sauen, 13 Reh und ein Hund hat wohl einen Hasen gegriffen und seinem Herren apportiert.
Heute dann Letzte Drückjagd (so nicht noch ein Wunder passiert) für diese Saison bei einem Freund in Thüringen. Auf dem Platz saß ich bereits bei der ersten Jagd vor einigen Wochen. Weil damals mehrer Reh und eine Rotte durch einen Anflugstreifen gezogen sind, in der besten Schusslücke aber die Gefährdung eines anderen Schützen bestand, konnt ich nicht viel ausrichten. In Absprache deswegen diesmal mit Klettersitz deutlich näher am vermuteten Hauptwechsel und auch seitlich versetzt, damit von beiden Seiten gefahrlos zu schießen ist.
Pünktlich zum Treibenbeginn bin ich auf meiner Fichte auf 6 bis 7m oben. Schussfeld gut, Kugelfang deutlich besser wie von der alten Kanzel. Einzig, der Wechsel auf dem die Rotte und mehrere Rehe kamen blieb diesmal unbelaufen.
Dafür kamen unweit der beim letzten mal bezogenen Kanzel irgendwann zwei Reh dicht vor einem Hund aus der Dickung. Die trennen sich und der Hund macht hinter dem einen her, wärend das andere verhofft und dem Hund nachschaut. Im Schuss wendet das Stück und rennt nochmal auf 10m Fichtung dem Sitz und bricht keine 10m neben diesem zusammen. Da hätt ich nicht für auf einen Baum klettern müssen, das hätt ich von der Kanzel aus vermutlich auch bekommen.
Ich seh noch vier oder fünf weitere Rehe, aber zu weit und ohne Kugelfang oder nur flüchtig.
Gegen 11 Uhr wird es zunehmend windiger und Nieselregen setzt ein, dafür hört man kaum noch Schüsse. Aus sicherheitsgründen steig ich mal lieber 2 bis 3 m tiefer und positionier auch mal den Klettersitz im 90° Winkel zur Windrichtung, wenn die Fichte doch umkippen sollte, dass sie nicht auf mir zu liegen kommt und ich nicht aus all zu hoher Höhe auf dem Boden aufschlag.
Am Ende der Jagd liegen 2 Sauen 20 Reh und 2 Füchse. Lt. Revierleiter auf etwa 150ha. Die Sauen sind wohl überwiegend gefehlt worden. Es waren mehrere im Treiben.
Ich hab es gerade überschlagen.
Ich war in dieser Saison auf 15 Jagden und hab 15 Sauen und 8 Rehe erlegt. Zwei Sauen hab ich gefehlt (mit 3 Schuss), zwei saßen kurz hinterm Anschuss und mussten von den HF erlöst werden
auf fünf Jagden ging ich als Schneider nach Hause.
Füchse waren meist nicht frei, sonst wären das vermutlich 8 bis 10 Stück gewesen (auf einer Jagd alleine 7 Stück gesehen)
Über die Sauen hab ich mich sehr gefreut, insbesondere, da die SW Strecken fast überall eingebrochen sind
Mein Dad war auf ähnlich vielen Jagden, oft auf den selben, der hat meist weniger gesehen als ich erlegen könnte. Nach einer wirklich katastrophalen Saison 21/22 war die Saison 22/23 für mich wieder sehr erfolgreich, mit gutem Anlauf, den ich auch vernünftig verwerten konnte. Ich bin zufrieden, die nächste Saison darf gerne wieder so laufen.
Diesmal lief es besser bei vergleichbarem Wetter.

(Ich weiß, dass das vordere Reh falsch liegt. durch das Bergen aus dem Bestand war die linke Körperseite aber ziemlich enthaart...)
Interessant war das zweite Reh kurz vor Ende des Treibens. Ich sah zwei Rehe durchs Altholz halb spitz auf mich zuwechseln, aber sie verschwanden in einem Teil mit dichterem Unterstand, der mir die Sicht versperrte. Nachdem die Reh dahinter - oder aus meiner Sicht davor nicht wieder auftauchten, hab ich mal die WBK bemüht und siehe da, die beiden standen ein fach so im relativ sichtigen Altholz.
und standen
und standen
und standen...
Nach 20 Minuten hörte ich die Treiber und die Hunde (teilweise mit Glocken) die sind dann auf 10m an mir vorbeimarschiert und obwohl ich im Anschlag lag, haben die auch keine Anstallten gemacht, mal nachzufragen. die beiden Reh haben sich nicht einen mm gezuckt...
Weiter 10 Minuten später die Situationimmer noch unverändert. Mit der WBK nochmals die Lage gecheckt, von dem rechten Reh konnte man mit dem ZF auf höchster Vergrößerung (14x) erkennen, dass es ein weibliches Stück ist und auch einen handtellergroßen Fleck auf dem Blatt ausmachen, der nicht verdeckt war. Da war das Überlegen nimmer so schwierig, bis Treiben Ende in 10 Minuten werden die zwei Reh sich nimmer zucken. Also Versuch macht klug, die Auflage sehr gut, die Büx trifft n Schusspflaster auf 100m und im Schuss kippt das Reh einfach um. Das zweite flüchtet unschlüssig nach unten und ist vermutlich ein Bock, den ich ziehen lass.
Am Ende lagen 10 Sauen, 13 Reh und ein Hund hat wohl einen Hasen gegriffen und seinem Herren apportiert.
Heute dann Letzte Drückjagd (so nicht noch ein Wunder passiert) für diese Saison bei einem Freund in Thüringen. Auf dem Platz saß ich bereits bei der ersten Jagd vor einigen Wochen. Weil damals mehrer Reh und eine Rotte durch einen Anflugstreifen gezogen sind, in der besten Schusslücke aber die Gefährdung eines anderen Schützen bestand, konnt ich nicht viel ausrichten. In Absprache deswegen diesmal mit Klettersitz deutlich näher am vermuteten Hauptwechsel und auch seitlich versetzt, damit von beiden Seiten gefahrlos zu schießen ist.
Pünktlich zum Treibenbeginn bin ich auf meiner Fichte auf 6 bis 7m oben. Schussfeld gut, Kugelfang deutlich besser wie von der alten Kanzel. Einzig, der Wechsel auf dem die Rotte und mehrere Rehe kamen blieb diesmal unbelaufen.
Dafür kamen unweit der beim letzten mal bezogenen Kanzel irgendwann zwei Reh dicht vor einem Hund aus der Dickung. Die trennen sich und der Hund macht hinter dem einen her, wärend das andere verhofft und dem Hund nachschaut. Im Schuss wendet das Stück und rennt nochmal auf 10m Fichtung dem Sitz und bricht keine 10m neben diesem zusammen. Da hätt ich nicht für auf einen Baum klettern müssen, das hätt ich von der Kanzel aus vermutlich auch bekommen.
Ich seh noch vier oder fünf weitere Rehe, aber zu weit und ohne Kugelfang oder nur flüchtig.
Gegen 11 Uhr wird es zunehmend windiger und Nieselregen setzt ein, dafür hört man kaum noch Schüsse. Aus sicherheitsgründen steig ich mal lieber 2 bis 3 m tiefer und positionier auch mal den Klettersitz im 90° Winkel zur Windrichtung, wenn die Fichte doch umkippen sollte, dass sie nicht auf mir zu liegen kommt und ich nicht aus all zu hoher Höhe auf dem Boden aufschlag.
Am Ende der Jagd liegen 2 Sauen 20 Reh und 2 Füchse. Lt. Revierleiter auf etwa 150ha. Die Sauen sind wohl überwiegend gefehlt worden. Es waren mehrere im Treiben.
Ich hab es gerade überschlagen.
Ich war in dieser Saison auf 15 Jagden und hab 15 Sauen und 8 Rehe erlegt. Zwei Sauen hab ich gefehlt (mit 3 Schuss), zwei saßen kurz hinterm Anschuss und mussten von den HF erlöst werden
auf fünf Jagden ging ich als Schneider nach Hause.
Füchse waren meist nicht frei, sonst wären das vermutlich 8 bis 10 Stück gewesen (auf einer Jagd alleine 7 Stück gesehen)
Über die Sauen hab ich mich sehr gefreut, insbesondere, da die SW Strecken fast überall eingebrochen sind
Mein Dad war auf ähnlich vielen Jagden, oft auf den selben, der hat meist weniger gesehen als ich erlegen könnte. Nach einer wirklich katastrophalen Saison 21/22 war die Saison 22/23 für mich wieder sehr erfolgreich, mit gutem Anlauf, den ich auch vernünftig verwerten konnte. Ich bin zufrieden, die nächste Saison darf gerne wieder so laufen.