die 15-min-Stadt - das Aus für Pächter aus der Stadt?

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Der WEF um Klaus Schwab plante und Oxford entschied sich, die Stadt zu zonieren und den Menschen Bewegungsspielräume zuzuweisen, sie faktisch zu kasernieren und obendrauf ihnen die Anzahl der Überschreitungen der Zonengrenze zumal mit dem Auto einzuschränken. Kommt das in Deutschland auch zum Tragen, so dürfte das das Aus sein, als städtisch gebundener Jäger nach Herzenslust zu jagen und vielleicht sogar zu pachten. Ohne Jagdaufseher geht dann nix mehr. Schiesstandbesuche werden genauso zu planen sein, wie Urlaubsfahrten und der Besuch der gutmeinenden Schwiegermutter.
 
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Ach Kinder, was haben wir gelacht, über diese Dummköpfe, die es einfach nicht glauben wollten:
"Niemand hat vor, eine Mauer zu bauen."

Daher ist es mal wieder Zeit für den FACTCHECK.
Also Butter bei die Fische: Natürlich ist das noch lange nicht der Gefängnisplanet, der hier in manchen Köpfen spukt, aber es sind eben doch gewisse Beschränkungen für private PKW, die da in Oxford umgesetzt werden sollen: Jeden Tag mal schnell mit dem Auto ins Revier - nope, Sir.

"Die Durchfahrt von gewissen Straßen soll im Inneren von Oxford eingeschränkt werden, private Pkws bekommen hierfür ein gewisses Kontingent im Jahr. Dennoch kann sich jeder Mensch jederzeit frei zwischen den Vierteln bewegen, private Autos können auf größere Stadtstraßen ausweichen.
[...]
Private Pkws dürfen demnach zu bestimmten Zeiten nicht mehr durch einige Straßen fahren. Dafür ist zukünftig eine Sondergenehmigung notwendig, die Einwohner der Stadt sowie einiger Gebiete aber beantragen können. Dadurch können sie bis zu hundert Tage pro Jahr dennoch diese Wege passieren.

Das bedeutet, dass für private Pkws zwar die Übertretung von Bezirksgrenzen schwieriger und limitiert wird. Sie können aber jederzeit auch außerhalb des verfügbaren Kontingents in andere Stadtteile fahren, indem sie die Ringstraße nutzen, die Oxford umgibt."


Hab ich woher? Nicht selber verfasst, sondern von so einer dieser staatlich bestellten Meinungswächterseiten. Und einer solchen wird ja wohl der allereingeschworenste Verschwörungsgegner Glauben schenken, hoffe ich doch.
 
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Der WEF um Klaus Schwab plante und Oxford entschied sich, die Stadt zu zonieren und den Menschen Bewegungsspielräume zuzuweisen, sie faktisch zu kasernieren und obendrauf ihnen die Anzahl der Überschreitungen der Zonengrenze zumal mit dem Auto einzuschränken. Kommt das in Deutschland auch zum Tragen, so dürfte das das Aus sein, als städtisch gebundener Jäger nach Herzenslust zu jagen und vielleicht sogar zu pachten. Ohne Jagdaufseher geht dann nix mehr. Schiesstandbesuche werden genauso zu planen sein, wie Urlaubsfahrten und der Besuch der gutmeinenden Schwiegermutter.

Himmel hilf.
 
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lief Just die Tage ein Filmchen darüber...

https://hamburg2040.de/stadt-der-zukunft-15-minuten-paris/

geht im Prinzip darum, dass die Infrastruktur/Versorgung /Jobs usw innerhalb der wohnBezirke soweit ausgebaut wird/werden, dass man sich "wohlfühlt" im "Kiez" und nicht so oft gezwungen ist, weite Wege zurückzulegen, wenn man arbeiten/ zum Arzt muß usw...

vom Grundansatz also nicht soooo verkehrt gedacht.
 
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lief Just die Tage ein Filmchen darüber...

https://hamburg2040.de/stadt-der-zukunft-15-minuten-paris/

geht im Prinzip darum, dass die Infrastruktur/Versorgung /Jobs usw innerhalb der wohnBezirke soweit ausgebaut wird/werden, dass man sich "wohlfühlt" im "Kiez" und nicht so oft gezwungen ist, weite Wege zurückzulegen, wenn man arbeiten/ zum Arzt muß usw...

vom Grundansatz also nicht soooo verkehrt gedacht.
Ja, klingt gut. Ist aber verbunden mit echten Restriktionen.

Die Pläne in Oxford sehen wohl vor: Alles Wesentliche ist in 15 Minuten zu Fuß oder per Rad erreichbar, Autos dürfen sich nur in den einzelnen Zonen bewegen, maximal 100 Ausflüge aus diesen heraus pro Jahr sollen erlaubt sein.

Hier ein Bericht der dortigen Lokalpresse:

Nicht vertrauenswürdig genug? Okay, wie wär's mit der Times?
(leider nur im Anriss)
 
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Manche Menschen sind froh wenn sie ihr Bett nur um zur Couch zu kommen verlassen müssen…. Und dabei vielleicht noch am Kühlschrank vorbeikommen..
 
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Ja, klingt gut. Ist aber verbunden mit echten Restriktionen.

Die Pläne in Oxford sehen wohl vor: Alles Wesentliche ist in 15 Minuten zu Fuß oder per Rad erreichbar, Autos dürfen sich nur in den einzelnen Zonen bewegen, maximal 100 Ausflüge aus diesen heraus pro Jahr sollen erlaubt sein.

Hier ein Bericht der dortigen Lokalpresse:

Nicht vertrauenswürdig genug? Okay, wie wär's mit der Times?
(leider nur im Anriss)
Das wird aber schwierig umzusetzen, für den einen ist es neben den typischen täglichen Dingen des Lebens wesentlich in Bücherläden zu gehen oder seinem Partner/in Blumen beim Floristen zu kaufen, für den anderen einmal in der Woche ins Haus mit der roten Laterne zu gehen, gibt es dann in Oxford in jedem Kiez nen Puff und Blumenladen usw? Nicht umsetzbar, schon gar nicht in den meisten Teilen von Deutschland. Für Berlin stell ich mir das aber positiv vor 😂
 
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Manche Menschen sind froh wenn sie ihr Bett nur um zur Couch zu kommen verlassen müssen…. Und dabei vielleicht noch am Kühlschrank vorbeikommen..

Ja, für solche wäre es ja schon eine Zumutung, sich 15 Minuten weit aus dem Haus zu entfernen :)

Ich muss sagen, die Idee von urbanen Räumen, wo eben all das, was man möchte, in diesem Bereich verfügbar ist, die finde ich gut.
 
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Da steht überhaupt nichts bzgl. max. 100 Ausflüge etc., nur dass Durchfahrt gewisser Straßen begrenzt sein soll, ist das Kontingent aufgebraucht ist alternativ der (Um-)Weg über andere Straßen möglich.

People can drive freely around their own neighbourhood and can apply for a permit to drive through the filters, and into other neighbourhoods, for up to 100 days per year. This equates to an average of two days per week.

The alternative is to drive out on to the ring road and then back in to the destination.


Also prinzipiell sogar das Gegenteil von Einsperren, wer sein Verkehrskontingent der speziellen Straßen aufgebraucht hat muß raus und wieder rein. Bzgl. Emissionen fragwürdig, für die Lebensqualität in den stark frequentierten Straßen wahrscheinlich vorteilhaft.
 
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Wird diese Kasernierung vor oder erst nach dem Great Reset eingeführt?
Und gilt das dann für Echsenmenschen auch?
Was ist wenn ich mit dem Auto einfach nur noch rückwärts fahre?

Also ich möchte da nicht unhöflich erscheinen, aber diesen kleinen Tipp möchte ich Dir nicht vorenthalten:
Das solltest Du bei der Verlängerung des Jagdscheines vermutlich besser nicht der Sachbearbeiterin erzählen.
 

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