Auswahl Jagdhunde / Fehler und Problemhunde

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Woran liegt es denn deiner Meinung, dass die PS nicht an den Boden kommen?

Ganz ehrlich, da denke ich auch schon seit geraumer Zeit drüber nach und bin noch zu keinem wirklich überzeugendem Ergebnis gekommen. Fakt ist nur, daß in den letzten 20 Jahren sehr viel jagdliches Wissen weggestorben und nicht weitergegeben wurde, das betrifft ja nicht nur die Hundearbeit.
 
G

Gelöschtes Mitglied 15848

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Wer ist die Trachtentruppe?

Die Trachtentruppe stellt ihre Jagdhunde auf Jägertag, Messen oder im Kindergarten vor. Auf der Jagd werden von den Hunden aber nur wenige gesehen bzw. es gibt überhaupt keine passende Jagd regional für die geführten Hunderassen und ihre Prägungen und Stärken. Wirklich gute Öffentlichkeitsarbeit :thumbup:, aber wenig Jagd.

Einige haben den Hund, weil die Rasse gefällt und bekannt ist, aber nicht weil man ihn jagdlich braucht oder einsetzen will. Ich kenne auch jemanden mit Jagdschein und geprüften Hund, die beide in vielen Jahren noch niemals gejagt haben. Der Rüde steht preisgekrönt nur in der Zucht und die Abrichtung und Prüfungsführung hat ein bezahlter Hundetrainer gemacht.

Was verstehst Du unter einem bezahlten Hundedienstleister. Jemand der am Ende des Jagdtages etwas Fahrgeld und eine kleine Aufwandsentschädigung aus dem Hut bekommt oder jemand der das Betriebswirtschaftlich durchgerechnet hat und eine offizielle Rechnung stellt…..

Zumindest jemand, der nicht für Kilometergeld und eine Bratwurst den Job macht. Ich will jetzt nicht behaupten, dass das Lebensunterhalt ist, aber ein hübsches Zubrot sicher.

Rechnungen werden doch schon längst gestellt. Varianten gibt es da viele, direkt oder indirekt. Kenne beispielsweise jemanden mit Stöbermeute, der einen Wildhandel betreibt. Der berechnet für die Meute nichts, aber hält sich dann am Wildpret schadlos. So hat alles auch steuerlich seine Ordnung.

Mein Nachbarförster setzt mittlerweile lieber auf bezahlte Meuten, als auf unbekannte Standschnaller. Wenn man bei einer DJ mit sagen wir mal 100€ Standgebühr als Standschnaller kostenlos teilnehmen kann, aber die Leistung des Hundes völlig ungewiss ist, dann kannst du dem Gast auch die volle Gebühr berechnen und für das eingenommene Geld jemand einkaufen, dessen Hund(e) du kennst.

Das mit der kostenlosen Teilnahme der Standschnaller ist doch zu mindesten 60% aufgrund der auflaufenden Hunde aus meiner Sicht jagdlich witzlos und nur dem Umstand geschuldet, dass man händeringend Hunde sucht.

wobei ich bezweifle, dass ein Durschnittsrevier bereit wäre einen sauber kalkulierten Preis für einen Hundeeinsatz zu berappen.

Das Durchschnittsrevier hat dann auch nur Durchschnittsstrecken. Wenn du Strecke machen und den Gästen etwas bieten willst (oder musst), dann kannst du nicht mit einem Teckel, einem DD, einem Schäferhund :biggrin: und 5 Treibern 1000ha durchdrücken. Das ist aber auch ein Entwicklungsprozess, genau wie vieles andere in der Jagd.

Ich habe ja gerade im JJ-Faden geschrieben, dass ich als Treiber angefangen habe. Da stand ich oft allein mit 5 Forst-Lehrlingen auf der Treiberseite bei den Forstjagden und auf der Schützenseite standen 30 Gäste. Stöberhunde gabs oft keine. In irgendeinem Auto lag ein edler Schweisshund und das wars. Die Strecken waren gering, obwohl die Wilddichte hoch war. Meist kam auf 3 Schützen höchstens ein erlegtes Stück. Wenn du da anspruchsvollere Gäste hast, dann siehst du die nie wieder. Mal angenommen du berechnest den 30 Gästen jeweils 30€ mehr für den Stand, dann kannst du für den Mehrerlös auch sehr gute Hunde ordern und alle sind zufrieden.
 
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Zumindest jemand, der nicht für Kilometergeld und eine Bratwurst den Job macht. Ich will jetzt nicht behaupten, dass das Lebensunterhalt ist, aber ein hübsches Zubrot sicher.

Rechnungen werden doch schon längst gestellt. Varianten gibt es da viele, direkt oder indirekt. Kenne beispielsweise jemanden mit Stöbermeute, der einen Wildhandel betreibt. Der berechnet für die Meute nichts, aber hält sich dann am Wildpret schadlos. So hat alles auch steuerlich seine Ordnung.

Glaub mir, die meisten HF, selbst diejenigen die mehrere Hunde am Start haben, sind über Zuwendungen jeder Art erfreut, aber ein Geschäftsmodell ist es nicht. Das nette Zubrot das in einer Saison aufläuft haben wir schon mehrfach vorab in die Hunde und das Material gesteckt.

Betriebswirtschaftlich gerechnet würde bedeuteten, dass Du einen Stundensatz pro Hund anhand Anschaffungskosten, Wiederbeschaffungskosten, Ausbildungskosten, Unterbringungskosten, TA, Futter, Weste, Garmin, etc.etc über eine Einsatzdauer von ca 8 Jahren und das bei ca. 60 Einsätzen pro Jahr abzüglich der Krankheitstage errechnest. Dazu kommen dann noch der Stundesatz des HF, Fahrzeugkosten, Hänger DJ taugliche Klamotten.... Der Betrag der da zusammenkommen würde ist im Normalfall nicht realisierbar. Mal abgesehen von einigen Waidgenossen bei denen Geld keine Rolle spielt oder wenn der Hundeeinsatz durch nicht zu zahlenden Wildschaden ausgeglichen würde.

Natürlich schreibe auch ich bzw die Stöbergruppe bei Privat/ Staatsforsten schon mal eine Rechnung, aber auch nur weil die halt den entsprechenden Beleg benötigen und mancher HF & Wildhändler in Personalunion findet da auch noch ganz andere Lösungen.

Andererseits kann ich Deine Erfahrung bezüglich dem Einsatz von Meuten & Eingespielten Stöberhundegruppen nur bestätigen. Sämtlichen guten HF's in meinem Umfeld sind schon seit geraumer Zeit ausgebucht und auch ich hab nur noch ein paar Sonntage in der Hinterhand. Viele Pächter haben mittlerweile realisiert, dass mit guten eingejagten Hunden auch eine bessere Strecke zu erwarten ist. Nur solltest Du die Jagd mit Standschnallern nicht so negativ sehen. Wenn da die richtigen Hunde und Schützen zusammenkommen kann das ebenso effektiv sein.

Gruss mcmilan
 
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Kann ich bestätigen. War letztes Jahr auf einer Drückjagd, bei der die Strategie war, zuerst die Terrier, Teckel etc. und Treiber. Danach wurden 17 Wachtel vom Stand geschnallt. Die Strecke war dreimal so hoch, als der Jagdleiter erwartet hatte.
 
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Am siinvollsten ist oftmals eh eine wie auch immer geartete Kombintion von Standschnallern (DW, Bracken und ausgesuchte Terrier, die auch alleine stöbern) + Durchgehhunden (Vorstehhunde und Terrier). Tun sich nur die Hardliner beider Seiten immer sehr schwer mit, daß die reine Lehre meistens nur die weniger gute Variante ist.:biggrin:
 
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Am siinvollsten ist oftmals eh eine wie auch immer geartete Kombintion von Standschnallern (DW, Bracken und ausgesuchte Terrier, die auch alleine stöbern) + Durchgehhunden (Vorstehhunde und Terrier). Tun sich nur die Hardliner beider Seiten immer sehr schwer mit, daß die reine Lehre meistens nur die weniger gute Variante ist.:biggrin:

Kommt ganz auf die Revierverhältnisse an. Besonders auf größeren Flächen mit vielen Dickungsinseln ist das def. eine vielversprechende Kombination, auch wenn ich, bis auf den KLM , die Vorsteher durch Bracken ersetzten würde.
Gruss mcmilan
 
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Meine Aussagen beruhen auf persönlichen Erfahrungen und haben keinen Anspruch auf Allgemeingültigkeit. Ich kenne etliche KLM die sauber und laut stöbern und auch in der in Dickung nicht zimperlich sind und ich jage immer wieder mit DD’s die nie eine Ente in der Schnauzte hatten und von klein auf in der Meute integriert waren. Da gibt es gute aber leider mehr „weniger gute“. Persönlich bevorzuge ich die Kombination aus Terriern und relativ kurz jagenden Bracken. Die Einen im meinem Umfeld , die anderen als Aufklärer. Beide mit einem offenen Ohr für ihre Kollegen. Egal wer Standlaut gibt, der Rest der Truppe sollte sich dann „beischlagen“ …. und ich dann hinterherhecheln. So bleiben alle gesund und ich bleib in Form ;-)

Gruss mcmilan
 
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Vielleicht mal vorab,

ein Hund ist geeignet, wenn er die JEP besteht, unabhängig von der Rasse. Ein Jagdhund ist er damit im genetisch wünschenswerten Sinne nicht.

Viele Meuten bestehen aus einer gesunden Mischung von Kurz- und Weitjagern; sofern spurlaut ist das das richtige Rezept. Jäger, die keine Meute führen können oder wollen, müssen sich ihren Hund nach ihren Jagdgelegenheiten aussuchen.

Wenn sie dann anfangen, sich ihre Hunde nach der Exklusivität der Rasse auszusuchen, dann .... Es gibt eine große Auswahl geeigneter "Vollgebrauchshunde" für verschiedene Jagdarten in Europa; die meisten haben den genetischen Unterbau, um aus ihnen Jagdhunde zu machen. Das ist bei jagdfernen Rassen nicht so gegeben, obwohl Individuen durchaus jagdtauglich sein können - Ausnahmen bestätigen Regeln, widerlegen sie aber nicht.

Ich finde es wünschenswert, wenn die hundeführenden Jäger dabei mithelfen, das genetische Potenzial der Jagdhunderassen zu erhalten und zu verbessern, anstatt anlasslos Rassen zu führen, die eben nicht sorgfältig für den Zweck entwickelt wurden. Das entspricht der persönlichen Eitelkeit des Hundeführers, "exotische" Rassen dabei zu haben, ist aber keineswegs sachdienlich.

Gruß,

Mbogo
 

z/7

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Ich finde es wünschenswert, wenn die hundeführenden Jäger dabei mithelfen, das genetische Potenzial der Jagdhunderassen zu erhalten und zu verbessern, anstatt anlasslos Rassen zu führen, die eben nicht sorgfältig für den Zweck entwickelt wurden. Das entspricht der persönlichen Eitelkeit des Hundeführers, "exotische" Rassen dabei zu haben, ist aber keineswegs sachdienlich.
Das hast Du sehr schön formuliert.:thumbup:
 
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Ich finde es wünschenswert, wenn die hundeführenden Jäger dabei mithelfen, das genetische Potenzial der Jagdhunderassen zu erhalten und zu verbessern, anstatt anlasslos Rassen zu führen, die eben nicht sorgfältig für den Zweck entwickelt wurden. Das entspricht der persönlichen Eitelkeit des Hundeführers, "exotische" Rassen dabei zu haben, ist aber keineswegs sachdienlich.

Im Grunde bin ich bei Dir, aber was sind für Dich, unabhängig, von der Eitelkeit des Führers exotische Rassen und wie definierst Du das genetische Potential das Du erhalten möchtest? Wenn ich mir den erfolgreichsten Terrier anschaue welcher das „Deutsch“ im Namen führt, dann würde es ihn ohne das Jaghundewesen unserer europäischen Nachbarn gar nicht geben. Wenn Du das zu erhaltende genetische Potential nicht nur auf die heimischen Rassen beziehst hast Du meine volle Zustimmung, wenn nicht wäre mir der Wurf zu kurz geraten.

Gruss mcmilan
 
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Gelöschtes Mitglied 9073

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@Mbogo

Nur weil eine Jagdhunderasse in Deutschland selten ist, was du wohl als exklusiv bezeichnest, muss sie noch lange nicht "jagdfern" sein. Ob dir das nun passt oder nicht und es ist auch nicht immer der Eitelkeit der HF geschuldet, wenn sie solche Rassen führen. Solche Ansichten vereinfachen zwar die Sicht auf die Dinge, für einfache Gemüter ganz hilfreich, aber sie gehen an der Realität vorbei.

Beschäftige dich einfach mal damit, warum bestimmte Rassen in Deutschland viele Jahre lang nicht zur Prüfung geführt werden konnten. Ganz sicher nicht, weil sie jagdfern waren. Bestenfalls waren sie oder ihre Verbände JGHV-fern, was dann schnell zu deutscher Sippenhaft führte. Der DJT ist erst 1968 als Rasse anerkannt worden, konnte aber schon immer geprüft und jagdlich geführt werden. Den BT als eine der Bauhundrassen schlechthin hat der JGHV jedoch bis heute nicht anerkannt, wenigstens ist er heute jedoch geduldet.

Und ja, ich finde es auch wünschenswert, wenn die hundeführenden Jäger dabei mithelfen, das genetische Potenzial der Jagdhunderassen zu erhalten und zu verbessern und sich dabei nicht auf deutsche Rassen beschränken. Erst recht, wenn diese Rassen eine stolze Geschichte und Tradition in der Jagd haben.
 
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Gelöschtes Mitglied 15848

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Wir haben doch in Deutschland

ein recht gutes Jagdhundewesen mit einer Menge nicht nur deutscher Jagdhunderassen, die als solche anerkannt sind und mit denen man die jagdlichen Prüfungen problemlos ablegen kann.

Stimmt, Deutschland hat ein recht gutes Jagdhundewesen, nur versteht kaum noch einer dieses patchwork-System aus Landesrecht, Vereinen, Vereinbarungen und Satzungen und einem neutralen Beobachter, meinetwegen einem ausländischen HF, kann man es auch nicht mehr erklären.

Brauchbarkeit ist Landesrecht. Dabei unterscheiden sich aber sowohl Prüfungszugang der Hunde und der Prüfungsinhalt in den jeweiligen Fächern je nach Bundesland teils erheblich. Die Jagd ist aber die Selbe.

Wir haben das Geraer Urteil.

Wir haben jede Menge Vereine und Zwinger, die sich in ihren Mitgliedschaften bunt durcheinander mischen nur um möglichst alle zu befriedigen, sich aber untereinander aus dem Wege gehen. Ich liebe Zwinger mit dem Logo "Mitglied im JGHV, FCI, DHV, XY, ZW"

Wir haben von der FCI anerkannte Jagdhunderassen, die der JGHV nicht anerkennt.

Wir haben vom JGHV nicht anerkannte Jagdhunderassen, die aber trotzdem an JGHV Prüfungen teilnehmen können. Nicht aber an Prüfungen der JGHV Mitgliedsvereine.

Wir haben Hunde JGHV anerkannter Jagdhunderassen, die trotz Rasse-Anerkennung nicht an JGHV Prüfungen teilnehmen dürfen, weil sie leider vom falschen Verein kommen.

Wir hatten immer diverse Skandale und Betrügereien in Rasse und Zuchtvereinen.

Wir haben unterschiedliche Regelauslegungen und jede Menge Augenwischerei bei Prüfungen und Zuchtauslese in den Vereinen.

Wir haben in einigen Rassen äußerst enge Genpools mit allen Nachteilen herausgezüchtet.

Wir haben in einigen Rassen sehr unschöne Erbkrankheiten durch lange geduldete Schlampereien in der Zuchtzulassung auf Vereinsebene eingezüchtet.

Einige "deutsche" Rassen wie der alte Försterhund Weimaraner sind jagdlich ziemlich tot.

Bei PRT, Foxterrier, den Cockern oder den Teckeln schwingen längst die Nichtjäger maßgeblich das Zepter in den Vereinen. Einfach mal auf die Welpen- und Züchterzahlen schauen und sich fragen wo in aller Welt, diese vielen Welpen jagdlich auftauchen sollten.

Wie viele der gepriesenen Vollgebrauchshunde arbeiten wirklich gut am SW? Mal abgesehen davon, dass noch in den 80ern dir jeder einen Vogel gezeigt hätte, wenn er seinen Vollgebrauchshund auf Sauen schnallen sollte.

Heute laufen Vorsteher auf DJ, natürlich mit Spurlaut beurkundet von den netten Richtern, ich denke aber 70% der Vorsteher haben niemals einen wirklichen Spurlaut und hetzen stumm die Rehe durch den Busch.


Wer denkt, wir könnten in einer zunehmend liberalen freigeistigen Jagd- und Hundewelt jetzt noch das Ruder herumwerfen und alles besser machen oder irgendwie am Alten festhalten, dem ist nicht zu helfen. Die jagdliche Basis in den Revieren stimmt doch längst mit den Füßen ab und interessiert sich immer weniger für Rasse und Prüfung.
 
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Gelöschtes Mitglied 3063

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Im Grunde bin ich bei Dir, aber was sind für Dich, unabhängig, von der Eitelkeit des Führers exotische Rassen und wie definierst Du das genetische Potential das Du erhalten möchtest? Wenn ich mir den erfolgreichsten Terrier anschaue welcher das „Deutsch“ im Namen führt, dann würde es ihn ohne das Jaghundewesen unserer europäischen Nachbarn gar nicht geben. Wenn Du das zu erhaltende genetische Potential nicht nur auf die heimischen Rassen beziehst hast Du meine volle Zustimmung, wenn nicht wäre mir der Wurf zu kurz geraten.

Gruss mcmilan

Ich denk mal, der gute mbogo meint, dass man nicht weitere Spezialisten mit Universaleigenschaften versaut, sondern das "bereits versaute" nutzt. Im Endeffekt ist ja das in Deutschland so begehrte Universalistentum ein Drahtseilakt, das zumeist zum Leidwesen einer der vielen geforderten Eigenschaften geht. Der englische Terrierführer konzentriert sich auf eine fein abgestimmte Dosis Schärfe. Er hat hohe Ansprüche daran, dass der Hund zwar ordentlich Schneid hat, aber nicht permanent durch Verletzungen ausfällt. Ihm ist aber wurscht, ob der Hund ins Wasser geht, ob er den Hasen laut 500m jagt und ob er vom Stand stöbert. Dafür soll er halt sauber in der Birne sein. Quetsch ich dann solche Hunde - weil sie so in Wesen und Schärfe beeindrucken - in das deutsche multiple-purpose-System, weil sie so viel besser sind, und versuch dann noch ein bisschen Laut und Nase rein zu bringen geht meistens schief, und ich fahr in der Regel besser, mir eine Linie beim DJT zu suchen, welche die gewünschten Eigenschaften hat.
 

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