Peinlichkeiten im Jagdgeschehen

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Ich hatte letzten Samstag auch den ein oder anderen peinlichen Moment an einem sehr schönen Jagdtag nahe meiner Geburtsstätte...

Es endete mit einer freundlicher Verabschiedung beim Forstamtsleiter und einem "Danke und bis zum nächsten Mal" Leider kam das aus meinem Mund... Nicht aus seinem. H Herausgerutscht... Unüberlegt, man muss ja was sagen....Fragende Gesichter in der Runde...

Autsch, ich war zum ersten Mal dort.

Dann war da noch der junge nervöse Hund, der sich irgendwie unter meinem Stiefel gelöst hatte und auch ein völlig verpenntes Reh, welches Gott sei Dank keiner mitbekommen hat.

Ich hatte mich schon beim Anstellen in der falschen Reihe angestellt und einen Bekannten unter seiner Wollmütze nicht erkannt, der mit mir die Fährtenschuhprüfung gemacht hat. Geparkt hatte ich direkt hinter ihm.

Schon morgens hatte ich nach meinem Schlüssel gesucht, der noch am Schlüsselbrett hing und danach fast eine volle Schachtel Murmeln im Keller verteilt.
Hunderunde vor Abfahrt musste wegen "müde" kürzer ausfallen. Die Mail, dass sich der Treffpunkt zeitlich eine halbe Stunde nach hinten verschoben hat, hab ich dann auf der Hinfahrt gelesen.
Kurz nachdem musste ich mir eingestehen mit dem falschen Auto, mit den falschen Reifen, unterwegs zu sein. War plötzlich doch glatt in WINTERBERG und Umgebung. Wer hätte das gedacht. Ende November...

Und dann hab ich feststellen müssen, dass ich meine dicke DJ Jacke in der Garage vergessen hatte. Zusammen mit dem Wasserkanister fürs Hündchen. Wässerchen fürs Hündchen war leichter zu improvisieren als eine Jacke.

Ich habe wahrscheinlich recht albern ausgesehen, nachdem ich alles anziehbare aus meinem Rucksack auch wirklich angezogen habe. Inklusive der Hagebau Warnweste, weswegen mich der Forstamtsleiter das erste Mal irgendwie komisch angeschaut hat. Ich hoffe er weiß bis heute nicht, dass sein Ansteller und ich den Kofferraum seines Dienstwagens mit Schweiß umdekoriert haben.

Ein schöner Jagdtag... ein wirklich schöner Jagdtag. Wenigstens hatte ich Waidmannsheil. Mein erstes DJ Reh... Auf 10m... Ich glaube es hat aus Mitleid still gehalten. ;)
 
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Ich weiß gar nicht was da.. wo etwas peinlich sein soll. Hast doch intuitiv Alles richtig gemacht. Und ein Reh verpennt......nein. Du hast Gott sei Dank nicht überreagiert mit der Gefahr eines Fehlschuss; einer Gefährdung oder einen schlechten Schuss angetragen. Und warum so eine Panik vor dem Forstamtsleiter ? Das sind auch Menschen - die haben auch mal angefangen - und er muss sich doch auch bei dir bedanken das du mitgearbeitet hast. Alles richtig gemacht.......wenn es auch offensichtlich etwas kalt war ohne die richtige Jacke........ ;-)
Und eine Warnweste muss praktisch sein - kenne keine Praktiker die interessiert was da aufgedruckt ist.
 
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Ich hatte letzten Samstag auch den ein oder anderen peinlichen Moment an einem sehr schönen Jagdtag nahe meiner Geburtsstätte...

Es endete mit einer freundlicher Verabschiedung beim Forstamtsleiter und einem "Danke und bis zum nächsten Mal" Leider kam das aus meinem Mund... Nicht aus seinem. H Herausgerutscht... Unüberlegt, man muss ja was sagen....Fragende Gesichter in der Runde...

Autsch, ich war zum ersten Mal dort.

Dann war da noch der junge nervöse Hund, der sich irgendwie unter meinem Stiefel gelöst hatte und auch ein völlig verpenntes Reh, welches Gott sei Dank keiner mitbekommen hat.

Ich hatte mich schon beim Anstellen in der falschen Reihe angestellt und einen Bekannten unter seiner Wollmütze nicht erkannt, der mit mir die Fährtenschuhprüfung gemacht hat. Geparkt hatte ich direkt hinter ihm.

Schon morgens hatte ich nach meinem Schlüssel gesucht, der noch am Schlüsselbrett hing und danach fast eine volle Schachtel Murmeln im Keller verteilt.
Hunderunde vor Abfahrt musste wegen "müde" kürzer ausfallen. Die Mail, dass sich der Treffpunkt zeitlich eine halbe Stunde nach hinten verschoben hat, hab ich dann auf der Hinfahrt gelesen.
Kurz nachdem musste ich mir eingestehen mit dem falschen Auto, mit den falschen Reifen, unterwegs zu sein. War plötzlich doch glatt in WINTERBERG und Umgebung. Wer hätte das gedacht. Ende November...

Und dann hab ich feststellen müssen, dass ich meine dicke DJ Jacke in der Garage vergessen hatte. Zusammen mit dem Wasserkanister fürs Hündchen. Wässerchen fürs Hündchen war leichter zu improvisieren als eine Jacke.

Ich habe wahrscheinlich recht albern ausgesehen, nachdem ich alles anziehbare aus meinem Rucksack auch wirklich angezogen habe. Inklusive der Hagebau Warnweste, weswegen mich der Forstamtsleiter das erste Mal irgendwie komisch angeschaut hat. Ich hoffe er weiß bis heute nicht, dass sein Ansteller und ich den Kofferraum seines Dienstwagens mit Schweiß umdekoriert haben.

Ein schöner Jagdtag... ein wirklich schöner Jagdtag. Wenigstens hatte ich Waidmannsheil. Mein erstes DJ Reh... Auf 10m... Ich glaube es hat aus Mitleid still gehalten. ;)
Klarer Fall von mangelnder Routine....!
Wobei Morgenmuffel immer etwas Problem haben werden.
Nette story- murphys law ! :LOL:
 
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Ein Schwank aus Ungarn, dieses Jahr, Kahlwildjagd und kleine Spießer:

Es treten in der Dämmerung aus dem Schilf aus: weibliches Rotwild I und kleineres Rotwild II. Zeitgleich, auf gleicher Höhe und nur 2m auseinander. Als Rotwildneuling natürlich an Alttier/Kalb gedacht. Frage den Jagdführer, warum das Kalb so schwach ist, das letzte Kalb von gestern war deutlich größer. "Welches Kalb"?

Ja, das Kalb war ein Reh :) und das Alttier ein Schmaltier.

Sorry! Durch's Fernglas konnte man es dann auch sehr schnell erkennen :)

Dafür als Entschädigung dann noch Sauen bei bestem Licht gesehen, das war eine interessante Erfahrung.
 
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Ich dreh die eh immer um, die reflektierenden Streifen sind jagdlich eher kontraproduktiv.
Aus genau dem Grund wurde ich schonmal vom Produzenten einer Drückjagdweste aus komplett reflektierendem Material (vgl. Joggingjacken) angezählt, als ich den jagdlichen Aspekt einbrachte, wenn man bei Sonnenschein wie ein Christbaum strahlt. "Sicherheit geht vor". Ja gut :)
 
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Auf einer Drückjagd die in „topografisch anspruchsvollem“ Gelände statt fand habe ich nach dem durch gehen beim bergen geholfen. Ein Kollege und ich stapfen auf einen Stand in einem steileren Hang zu und dort erwartet uns ein sehr aufgeregter (Jung)Jäger. Er hatte seine erste Sau erlegt! Also Waidmannsheil und die Sau ran geholt. Er wollte direkt und sofort Fotos machen lassen aber meinem Kollege war das nicht recht. Erst aufbrechen und lüften war angesagt. Der Jungjäger steckt sein Handy in die Brusttasche und macht sich hektisch ans Werk. Das Stück hatte einen weniger erfreulichen Treffersitz daher „schwamm“ es im Wildkörper. Es kam was kommen musste: das Messer nicht so recht scharf, daher wurde immer stärker gewerkelt und bei einem Ruck landete das Smartphone aus der Brusttasche mit einem satten platsch im inneren der Sau und war komplett verschwunden. Ich gucke mein Kollege an, er mich und beide müssen lachen
 
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Auf einer Drückjagd die in „topografisch anspruchsvollem“ Gelände statt fand habe ich nach dem durch gehen beim bergen geholfen. Ein Kollege und ich stapfen auf einen Stand in einem steileren Hang zu und dort erwartet uns ein sehr aufgeregter (Jung)Jäger. Er hatte seine erste Sau erlegt! Also Waidmannsheil und die Sau ran geholt. Er wollte direkt und sofort Fotos machen lassen aber meinem Kollege war das nicht recht. Erst aufbrechen und lüften war angesagt. Der Jungjäger steckt sein Handy in die Brusttasche und macht sich hektisch ans Werk. Das Stück hatte einen weniger erfreulichen Treffersitz daher „schwamm“ es im Wildkörper. Es kam was kommen musste: das Messer nicht so recht scharf, daher wurde immer stärker gewerkelt und bei einem Ruck landete das Smartphone aus der Brusttasche mit einem satten platsch im inneren der Sau und war komplett verschwunden. Ich gucke mein Kollege an, er mich und beide müssen lachen
Pfuideifel.
 
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Gut, dass es Freisprecheinrichtungen gibt, sonst bleibt die Erinnerung lange "frisch" :)
 
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Eine frühere LAG war VetMed und versenkte mal ihren Nokia-Knochen im Spaltenboden...
Das Ding wurde geborgen und auf Küchentisch zerlegt, was an Einzelteilen noch zu retten war.... :rolleyes:
 
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Auf einer Drückjagd die in „topografisch anspruchsvollem“ Gelände statt fand habe ich nach dem durch gehen beim bergen geholfen. Ein Kollege und ich stapfen auf einen Stand in einem steileren Hang zu und dort erwartet uns ein sehr aufgeregter (Jung)Jäger. Er hatte seine erste Sau erlegt! Also Waidmannsheil und die Sau ran geholt. Er wollte direkt und sofort Fotos machen lassen aber meinem Kollege war das nicht recht. Erst aufbrechen und lüften war angesagt. Der Jungjäger steckt sein Handy in die Brusttasche und macht sich hektisch ans Werk. Das Stück hatte einen weniger erfreulichen Treffersitz daher „schwamm“ es im Wildkörper. Es kam was kommen musste: das Messer nicht so recht scharf, daher wurde immer stärker gewerkelt und bei einem Ruck landete das Smartphone aus der Brusttasche mit einem satten platsch im inneren der Sau und war komplett verschwunden. Ich gucke mein Kollege an, er mich und beide müssen lachen
Mir ist mal meine Brille in den Bauchraum eines Hirschen gefallen. 😂😂😂😂😂
 

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