Namibia ich komme!!!

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Der Wildkörper auf einem dunklen Foto kann täuschen. Das Foto zeigt ein Zebra.
 

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Auflösung folgt nach meiner Rückkehr…
Heute früh gelandet, 6 Jagdtage bei Stolzenberg.
Sven und Caro (haben die Farm zum Jahreswechsel übernommen) sind tolle Gastgeber, die Farm mit sehr gutem Wildbestand ist sehr zu empfehlen.
Impala, Kudu und Eland konnte ich erlegen.

Die Fotos zeigten das Eland beim Zerwirken und das Swift A-Frame, ursprünglich 270grs aus meiner 9,5x66SE, Restgewicht liegt bei 267grs...

Ausführlicher Bericht folgt später.
 
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ist das vor Ort eigentlich ein Thema?
Nördlich von Windhuk habe ich keine Notiz davon vernommen. Ich bin gespannt ob das Projekt tatsächlich umgesetzt wird. Für Windhuk selbst wäre eine Meerwasserentsalzungsanlage sinnvoll, ist aber derzeit nicht zu finanzieren.

Was ich gesehen habe sind zahlreiche chinesische Firmen, die sich niedergelassen haben, auch wird eine neue Autobahn zwischen Windhuk und dem Flughafen von zahlreichen chinesischen Arbeitern gebaut...
 
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Zum Thema Tollwut aus der AZ:


Tollwutimpfungen für Kudus empfohlen​


Wildlife Vets bietet Imfprogramm vom Helikopter aus an

In Namibia sind viele Farmen von Tollwutausbrüchen unter Kudus und Elanden betroffen. Das schadet auch der Trophäenjagd. Daher startet nun wieder eine Impfaktion der Wildlife Vets Namibia.

Wildlive Vets Namibia hat den Beginn der Impfsaison für Kudus und Elande gegen Tollwut angekündigt. Wie sie in ihrem monatlichen Newsletter mitteilten, verbreitet sich Tollwut in Namibia auf einzigartige Weise von Kudu zu Kudu und Eland zu Eland und kann epidemische Ausmaße mit schweren Folgen für die Spezies haben. Manche Farmer sprachen bisher gar von der Kudu-Pest, die in Namibia umgehe – es handelt sich jedoch um die virale Krankheit Tollwut, die das zentrale Nervensystem von Säugetieren angreift. Die Krankheit ist zwar nicht häufig, aber tödlich: Die Sterberate unter den infizierten Tieren liegt laut Wildlife Vets Namibia bei 100 Prozent. Es ist bisher noch nicht eindeutig geklärt, wie sich Kudus mit der Krankheit infizieren – vermutlich durch einen Biss eines kranken Tieres. Unter Kudus wiederum verbreitet sich Tollwut durch ihr soziales Verhalten: Die Tiere fressen oft als Gruppe von demselben Busch. Da es sich dabei oft um Dornbüsche handelt, ziehen sie sich Schnitte am Mund zu, welche ideale Infektionsstellen sind. Durch ihre Nähe zum Gehirn verbreitet sich die Krankheit somit noch schneller. Infizierte Wildtiere erkennt man an ungewöhnlich „zahmem“ Verhalten, wie die Nähe zu Städten und Häusern, sowie Speichel vor dem Mund.

Gerade auch für Farmer stellt Tollwut unter Kudus ein großes Problem dar, da sie wertvolle Trophäentiere sind, aber erst mit acht Jahren für die Jagd interessant werden. Ein Niedergang der Kudu-Population könnte somit auch zu Einbrüchen des Einkommens der Farmer führen.

Wildlife Vets Namibia führt die Impfungen durch, indem sie vom Helikopter aus Impfpfeile schießen. Je mehr Farmer teilnehmen, desto kostengünstiger wird es für sie. Die Totimpfung soll idealerweise verabreicht werden, bevor es zu einem Tollwutausbruch auf der Farm kommt. Notimpfungen können aber einen Ausbruch innerhalb von zehn bis vierzehn Tagen stoppen. Einmal infizierte Tiere sind allerdings nicht mehr zu retten. Laut Dr. Ulf Tubbesing von Wildlife Vets lohnt sich eine Impfung vor allem in Gebieten, die durch Wildzäune eingegrenzt sind. „Idealerweise strebt man einen möglichst hohen Prozentsatz geimpfter Tiere in der Kudu-Population an. Abhängig von der Größe der Farm, der Kudu- und Eland-Populationsdichte, der Buschdichte und der angestrebten prozentualen Durchimpfungsrate kann eine solche Impfkampagne innerhalb weniger Stunden durchgeführt werden, und zwar zu Kosten, die der Trophäengebühr für etwa 4-6 erlegte Kudubullen entspricht. Diese Kosten für den Schutz und zur Sicherung einer dauerhaft gesunden Kudu-Population ist definitiv ein eine wirtschaftlich praktikable Maßnahme“, so Tubbesing.
 
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Es gibt eben Farmer die ihr Wild so "bewirtschaften". Das ist auch der Grund, weshalb zahlreiche Farmer die ethisch jagen wilddichte Zäune zu solchen Nachbarn haben.

Was soll toll daran sein?
Es wird vom Auto aus auf Wild geschossen, mit Jagd hat das nichts zu tun. Mit den Jagdgesetzen für Gastjäger ist das m.W.n. auch nicht vereinbar.
Das Wild hat auf solchen Farmen auch Angst beim Anblick des Autos und springt ab, die Entfernung auf die geschossen wird ist zumeist über 200m. Gerne auch mal in der Dämmerung mit Scheinwerfern.
Gezielt wird auf das Haupt, liegt das Stück nicht am Anschuß wird i.d.R. auch nicht nachgesucht. Aber diese Culler treffen bekanntlich zu 100%...

Diese Art der Fleischproduktion darf jeder selbst bewerten. Ich finde das Vorgehen asozial und das letzte was man machen sollte ist, diesen Dreck noch zu filmen und online zu stellen.
 
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Es gibt auch gut gemachte Safari Videos, z.B. von Buchanan.
Aber diese vier adipösen Schießer, die keine 500 m PIrsch durchahlten dürften und von denen jeder mehr Doppelkinn als ich Bauch habe, die sollte man zum Wohle der Jagd von Youtube verbannen.
 
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Es gibt eben Farmer die ihr Wild so "bewirtschaften". Das ist auch der Grund, weshalb zahlreiche Farmer die ethisch jagen wilddichte Zäune zu solchen Nachbarn haben.

Was soll toll daran sein?
Es wird vom Auto aus auf Wild geschossen, mit Jagd hat das nichts zu tun. Mit den Jagdgesetzen für Gastjäger ist das m.W.n. auch nicht vereinbar.
Das Wild hat auf solchen Farmen auch Angst beim Anblick des Autos und springt ab, die Entfernung auf die geschossen wird ist zumeist über 200m. Gerne auch mal in der Dämmerung mit Scheinwerfern.
Gezielt wird auf das Haupt, liegt das Stück nicht am Anschuß wird i.d.R. auch nicht nachgesucht. Aber diese Culler treffen bekanntlich zu 100%...

Diese Art der Fleischproduktion darf jeder selbst bewerten. Ich finde das Vorgehen asozial und das letzte was man machen sollte ist, diesen Dreck noch zu filmen und online zu stellen.
Lüderitz,Cullingaktionen müssen erst mal genehmigt werden.
Sie geschehen auch nicht jedes Jahr.
Wo ich mich zuletzt aufhielt wurden 2.000 Springböcke gecullt.
Die wären in der elenden Trockenheit buchstäblich verreckt.
Ich bewerte dies durchaus als sinnvoll.
Muss man nicht mögen,unsere Schlachthöfe mag ich ja auch nicht.
 

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