Kettensaege Kurzberatung

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Howdy,
ich war im Fachhandel und habe versucht, eine Kettensaege zu kaufen. Ob Stihl oder Husqvarna, da bin ich jetzt nicht unbedingt irgendwo festgelegt.
Leider hatte der Verkaeufer nicht das geringste Interesse, mir etwas zu erklaeren, verwies staendig auf den Katalog - ich vermute, er hatte selbst keine Ahnung. Leider wirft der Katalog auch nur Fragen auf.

Die Saege wird hauptsaechlich gebraucht zum gelegentlichen Faellen und Brandholz Schneiden, Staemme ca. 1 ft im Durchmesser. Es muss aber auch Dickicht ausgeduennt werden.
Wenn sie im Einsatz ist, dann auch dauerhaft fuer einige Stunden.

Welche Schwertlaenge sollte man waehlen? Ich hatte jetzt 16" oder 18" im Auge.
Welche KW? Oder spielt das bei semi-pro nicht die grosse Rolle?
Was bedeutet displacement?

Vielleicht koennte mich jemand hier etwas erleuchten? 😌 Vielen Dank vorab.
 
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Ob Stihl oder Husqvarna, da bin ich jetzt nicht unbedingt irgendwo festgelegt.
Ist wie BMW oder Mercedes. Ist eine Glaubenssache. Beides ist ok. Ich habe Stihl im Einsatz.
45 cm ist universeller einsetzbar, aber auch schwerer als 38 cm. Bei stundenlangem Einsatz zählt jedes Gramm. Wenn Du mit dem Sägen kein Geld verdienen musst, ist die Leistung eher zweitrangig. Scharfe Ketten machen die geringen Leistungsunterschiede wieder wett. Wichtig ist ein guter Service incl. schneller Ersatzteilversorgung.
 
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Das Schwert ist übrigens eine Schiene ;)
Displacement sollte wohl der Hubraum sein.
Je kürzer die Kette, desto schneller ist sie wieder scharf. Also 16" reicht dicke. Und wenn du damit umgehen kannst, reicht eine Säge in der Stihl 201er Klasse😍. Hier im Umkreis ist die Stihl261 oder vergleichbares von HVA Standart. Die braucht richtige Arme zum Arbeiten. Ist mir inzwischen nach 'ner halben Stunde zu schwer.
Gruß-Spitz
 
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mit einer Stihl 261 mit 40 cm Schwert bist du bestens ausgerüstet - ist bei uns bei fast allen Waldarbeitern die Standard Säge - bei Husqvarna bekommst du sicher was gleichwertiges - ich würde es nach dem nächsten Händler entscheiden, der dann auch das Service machen soll

ich habe seit ca. 15 Jahren eine 261 - die läuft viel und hat wenig

Karli
 
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mit einer Stihl 261 mit 40 cm Schwert bist du bestens ausgerüstet - ist bei uns bei fast allen Waldarbeitern die Standard Säge - bei Husqvarna bekommst du sicher was gleichwertiges - ich würde es nach dem nächsten Händler entscheiden, der dann auch das Service machen soll

ich habe seit ca. 15 Jahren eine 261 - die läuft viel und hat wenig

Karli
Karli, merkst du was?
„Bei allen Waldarbeitern im Einsatz…“
Das Ding ist eine Weltklasse Säge wenn Geld keine Rolle spielt, aber viel zu überdimensioniert! Die ist für große Baumbestände gedacht.

Gelegentliches Fällen und stundenlanges ausasten. Da braucht man eine leichte Säge. 18“ ist viel zu lang. 40cm Schwertlänge sind da schon die obere Grenze.
Vorteil: man muss sich nicht gar zu weit bücken wenn man liegend ausasten will. Aber eigentlich tuens auch 30 bis 35 cm schwertlänge bei den Anforderungen. Spart wieder Gewicht.

Vom Modell her kann ich da keine Empfehlung geben. Such dir eine leichte Säge von Stihl oder Husqvarna aus und du wirst glücklich.
Leicht heißt für mich übrigens unter 4kg Gewicht. Die ms 261c wiegt schon 5kg.
 
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Willst Du damit arbeiten?

Der Trend geht zur Zweitsäge. Für die kleinen arbeiten halt etwas leichtes, wenn nicht eine Akkusäge. Selbst mit der und 2 Akkus + Powerstation bist Du permanent im Einsatz.
 
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Würde bei Stihl in unteren 200er Reihe oder in der Klasse von Husqvarna nehmen
Auch eventuelle Profi Segment, ist haltbarer. Kostet mehr...
Die Hobby Baureihen haben zuviel Plastik dran, z. B. Kettenschutzdeckel is ne Katastrophe!
Bei mir im Einsatz 2x 034AV eine davon wird ab und zu umgebaut mit Schälvorsatz.
Die 230er zum Asten
Die 170er zum Obstbäume auschneiden, Hochsitz Bau oder anderweitig ....

Wie andere schon erwähnt, scharfe Kette und Ersatzketten 2 oder 3 davon 👍
 
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Ich habe eine Husqvarna; einmal weil der nächstgelegene Service-Stützpunkt diese Marke führt und zum anderen weil die Husquarnas leichter sind und auch noch anspringen, wenn sie mal ein halbes Jahr in der Garage standen. Mit einer Stihl holst du dir da einen Tennisarm….
 
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Wie andere schon erwähnt, scharfe Kette und Ersatzketten 2 oder 3 davon 👍
[/QUOTE]

Wollt ich auch gerade schreiben, bzw. unterstreichen. Ersatzkette im Wald ist Goldes wert, wennst mal "einseitig" einen Stein erwischst, dann ist die Feile schnell überfordert und der Schnitt wird nicht mehr gerade. Ab und an die Ketten zum Schärfdienst und dazwischen von Hand, funzt bei mir gut.
Welche Säge, Akku/Benzin, kommt auf den Anwendungszweck und die eigene Fitness an und ist gerne mal Glaubenssache.
Hab beide, Husky und Stihl im Einsatz, springen nach monate langer Standzeit problemlos an. Aspen-Benzin wär noch eine Überlegung bei langen Stillstandszeiten.
 
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Ich kann noch Echo ins Feld führen. Bin mit meiner sehr zufrieden. Mit meiner CS4510 bin ich super happy.
 
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Ich habe eine Husqvarna; einmal weil der nächstgelegene Service-Stützpunkt diese Marke führt und zum anderen weil die Husquarnas leichter sind und auch noch anspringen, wenn sie mal ein halbes Jahr in der Garage standen. Mit einer Stihl holst du dir da einen Tennisarm….
Kann ich nicht bestätigen, wir haben seit zig Jahren eine in der ~500 DM Klasse mit 35 cm Schiene, die springt auch bei nur zwei-drei Nutzungen pro Jahr gut an. Modell müsste ich nachsehen, hab sie im Moment nicht hier. Händler im Ort meinte damals sinngemäß: "Die kannste nehmen, haben auch die meisten Bauern, und die würden mir wenn das Mist wäre richtig auf die Nerven gehen." 😁
 
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Howdy,
ich war im Fachhandel und habe versucht, eine Kettensaege zu kaufen. Ob Stihl oder Husqvarna, da bin ich jetzt nicht unbedingt irgendwo festgelegt.
Leider hatte der Verkaeufer nicht das geringste Interesse, mir etwas zu erklaeren, verwies staendig auf den Katalog - ich vermute, er hatte selbst keine Ahnung. Leider wirft der Katalog auch nur Fragen auf.

Die Saege wird hauptsaechlich gebraucht zum gelegentlichen Faellen und Brandholz Schneiden, Staemme ca. 1 ft im Durchmesser. Es muss aber auch Dickicht ausgeduennt werden.
Wenn sie im Einsatz ist, dann auch dauerhaft fuer einige Stunden.

Welche Schwertlaenge sollte man waehlen? Ich hatte jetzt 16" oder 18" im Auge.
Welche KW? Oder spielt das bei semi-pro nicht die grosse Rolle?
Was bedeutet displacement?

Vielleicht koennte mich jemand hier etwas erleuchten? 😌 Vielen Dank vorab.
Bei Stihl gibt es eine Art Konfigurator und du bekommst schnell Vorschläge.

Für 1ft braucht Du keine lange Schiene. Kaufe die lieber eine 2. Schiene, wenn die erste mal feststeckt und 3-5 Ersatzketten. Achte auch auf Schutzkleidung, nach ein paar Stunden Arbeit passiert schnell etwas. Das geht ins Geld, dennoch…

ich arbeite mittlerweile mit Akkus, da ich auch Freischneider, Heckenschere, Hochentaster aus dem gleichen System habe. Für stundenlangen Einsatz braucht man dann ein paar Akkus und das ginge ins Geld. Ich habe 3 Akkus und bis aufs Brennholz machen reicht das komplett aus. Und auch für schnell Revierarbeiten.

Fürs Holz machen habe ich eine 361, allerdings liegt da auch ab und an ein Polder am Rand und ein paar Festmeter müssen weg. Ist wie Langstreckenfahren beim Auto. Das ist Strom/Akku nichts. Das Kosten/Nutzen Verhältnis ist aber unterirdisch und die Säge kommt alle paar Jahre zum großen Einsatz.

Ich würde bei Benzin bei der MS2xxx bleiben, ist wie Golfklasse, passt irgendwie für alles
 
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Die 261 ist die kleinste profisäge von stihl. Schau dir von husqvarna die 435II oder die stihl 251, 211 an.
Beim Gewicht wirst du immer um und bei/etwas drüber bei 4kg sein.

Zum Händler fahren, in die Hand nehmen oder, wenn er eine leihsäge hat, diese ausprobieren.
 
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17 Dez 2020
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Wurde schon mehrfach erwähnt.
2. Schwert und mindestens 3 Ketten.
Wenn man Holz macht will man vorwärts kommen und nicht zwischendurch schärfen. Das kann man daheim in Ruhe machen.
2. Säge schön und gut. Aber das geht wieder ins Geld und sie hat gesagt gelegentlich Bäume fällen bis 30cm Durchmesser. Da reicht doch locker eine kleine handliche Säge mit 30er Schwert.
Wer wirklich im Holz unterwegs ist wird schnell feststellen was er braucht und was nicht…. Deswegen sollte hier nicht gleich wieder der ausrüstungsfetisch ausgepackt werden. Kostet nur Geld und hat kaum Mehrwert. Lieber in ein paar mehr Ketten und schärfwerkzeug etc. investieren.
 

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