8x64 S für alles ?

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Überlege mal du hättest die in 8x65RS genommen.. In welcher Glückseeligkeit du heute wärest.
Mag sein, aber meine in 8x57 IRS hat so viel so überzeugend für mich gefangen, dass ich kaum eine Notwendigkeit dafür erkennen kann. Nachts, Mondlicht, Alttier - wegen hoher Bestände vom Nachtjagdverbot auf RW befreit - auf 135 m, Drücken, liegt im Feuer. Rhön, Dezember, viel Schnee, mein Hund neben mir: Ricke mit Schmalreh, 2 x Drücken, Doublette liegt im Feuer. Durchgang durchs Moorrevier im kleinen Kreis, Ricke macht hoch, Mitfahren, Drücken, liegt im Feuer. Ich kann mich an keine Situation erinnern, in der es an balllistischer Leistung mangelte, dafür aber umso mehr an das ruhige Schießen und die völlige Abwesenheit von Mündungsfeuer. Beim Schuß auch Nachts durch das "Feuer" sehen, und alles sehen können, was beim Ziel vor sich geht; ich halte das für eine wichtige Qualität.
 
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Die 8x57IS ist ein Klassiker- bis 150m vielseitig super verwendbar, bis 200 muß man auf‘s richtige Geschoß achten, aber wenn‘s dann einmal Richtung 300m gehen soll, möchte ich doch lieber ein anderes Kaliber mit haben.
 
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Die 8x57IS ist ein Klassiker- bis 150m vielseitig super verwendbar, bis 200 muß man auf‘s richtige Geschoß achten, aber wenn‘s dann einmal Richtung 300m gehen soll, möchte ich doch lieber ein anderes Kaliber mit haben.
Weshalb ich ja seit 2011 die 8,5x63 in einer M66s führe, mit einem Swaro 2,5-15x56 mit Ballistik Turm. Aber ehrlich, auf mehr als 250 m habe ich noch nicht auf Wild geschossen, und auch da muss schon alles passen.
Aber für schätzungsweise 90% meiner Schüsse auf Wild hat die Leistung der 8x57 IRS völlig gereicht: Sauber abgekommen mit einem gut wirkenden Geschoss welches die erforderliche Energie ins Ziel bringt und dort auch abliefert.
Und da ich auch über eine M66 mit 8x57 IS verfüge muss ich halt bekennen, dass die 8,5 nicht wirklich notwendig wäre, denn was mir die 8x57 IS nicht fängt kann ich auch getrost ziehen lassen.
 
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Na und dann noch die 8x64S- warum da 65 cm Lauf? 58-60 müßte doch reichen?
Jedenfalls hast Du ganz schön gewechselt- dieses Überlegen, Studieren, Planen mit einer „Neuen“ Jagdbegleiterin an der Schulter- schon verlockend. Die 8x57IS würde mich noch im Hinblick auf einen führigen Stutzen reitzen.
Hab nur so ein bißl Bedenken, wie‘s mit der auf einen schweren Karpaten- oder Ungarnhirsch in ca.200m Entfernung ausschaut- von größerer Distanz red ich garnicht.
Ob da eine Brenneke TIG oder TOG oder Norma Oryx noch „durchkommt“?
 
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Na und dann noch die 8x64S- warum da 65 cm Lauf? 58-60 müßte doch reichen?
Jedenfalls hast Du ganz schön gewechselt- dieses Überlegen, Studieren, Planen mit einer „Neuen“ Jagdbegleiterin an der Schulter- schon verlockend. Die 8x57IS würde mich noch im Hinblick auf einen führigen Stutzen reitzen.
Hab nur so ein bißl Bedenken, wie‘s mit der auf einen schweren Karpaten- oder Ungarnhirsch in ca.200m Entfernung ausschaut- von größerer Distanz red ich garnicht.
Ob da eine Brenneke TIG oder TOG oder Norma Oryx noch „durchkommt“?
Den 98er mit dem 65er Lauf in 8x64s hatte ich so von seinem Vorbesitzer erworben und natürlich lasse ich so einen Lauf nicht einfach abschneiden, zumal die Waffe so wie sie ist hervoragend schießt.
Bezüglich der mit einer 8x57 I(R)S möglichen Schußentfernungen gebe ich Dir eingeschränkt recht, ohne Ausgleich fällt sie ab 200m natürlich schon deutlich. Bei meinen neu mit ZFR ausgestatteten - oder modifizierten - Waffen verwende ich deshalb heute durchgängig ASV (oder vergleichbar) im ZFR, unabhängig vom Kaliber. Ich habe mich inzwischen ganz gut daran gewöhnt: Waffe auf 100m Punkt einschießen, Entfernung vom Entfernungsmesser im Doppelglas nehmen und bei Bedarf die notwendigen Klicks an der ASV einstellen. Ich muss zwar nicht unbedingt auf 300m oder mehr auf Wild schießen aber vom Haltpunkt her ist das damit an sich kein Problem mehr. Man braucht allerdings schon etwas Übung dafür.
Welches Geschoss bei welchem Wild wie wirkt und ob es Ausschuß gibt ist ja immer wieder spannend. Ich neige prinzipiell eher den schwereren Geschossen auf stärkeres Wild zu, aus meinem .30-06 Steyr Stutzen habe ich lange ein 14,2 g Winchester Silver Tip verwendet, das war für alles gut, auch für schwerstes Schwarz- und Rotwild.
Heute ist mein Standard die Doppelbüchse in 8x57 IRS z.Zt. noch mit dem 12,8 g TIG - das ist nach meiner Erfahrung gut für alles bis gut 100 m, daneben setze ich halt meine 8,5x63 aus der M66s mit ASV im ZFR und 13,6 g Barnes TTSX - diese M66s mit dem 60 cm Lauf ist natürlich schon deutlich kürzer und führiger als der 98er mit dem 65er Lauf - ein, diese Kombi reicht bei mir für alles in Europa auch auf größte jagdlich sinnvolle Entfernungen.
 

Dan

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Weshalb ich ja seit 2011 die 8,5x63 in einer M66s führe, mit einem Swaro 2,5-15x56 mit Ballistik Turm. Aber ehrlich, auf mehr als 250 m habe ich noch nicht auf Wild geschossen, und auch da muss schon alles passen.
Aber für schätzungsweise 90% meiner Schüsse auf Wild hat die Leistung der 8x57 IRS völlig gereicht: Sauber abgekommen mit einem gut wirkenden Geschoss welches die erforderliche Energie ins Ziel bringt und dort auch abliefert.
Und da ich auch über eine M66 mit 8x57 IS verfüge muss ich halt bekennen, dass die 8,5 nicht wirklich notwendig wäre, denn was mir die 8x57 IS nicht fängt kann ich auch getrost ziehen lassen.
Du bringst es auf den Punkt. 8x64/8,5x63 alles schön zu haben und begeistert mich auch, doch das meiste Wild erlege ich nach wie vor mit der 6,5x57R. Egal ob Reh Rot oder Schwarzwild
 
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So wie Du schreibst, geht es Dir um weite Schüsse, da würde ich Geschosse wählen, deren Form aerodynamisch Sinn macht und die massestabil sind.

Kein Longrangegeschoss hat eine Spitze oder Heck wie TIG/TUG/TOG. Diese Geschosse sind nur noch Anachronismen.

Z.B. AccuBond als Verbundgeschoss oder diverse bleifreie. T(T)SX sind wohl die bekanntesten.
 
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Ansonsten habe ich selbst einiges mit der 8x64S erlegt, Ja sie tut ihren Job zufriedenstellend(Geschosse S&B 12,7g, Nosler Part. 200 grain und 14,2g TOG), dennoch lieber ich die Reserven einer 9,3x62 auf starkes Hochwild, mit der man auch über 200m weit schießen kann, wenn man muss.
 
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So wie Du schreibst, geht es Dir um weite Schüsse, da würde ich Geschosse wählen, deren Form aerodynamisch Sinn macht und die massestabil sind.

Kein Longrangegeschoss hat eine Spitze oder Heck wie TIG/TUG/TOG. Diese Geschosse sind nur noch Anachronismen.

Z.B. AccuBond als Verbundgeschoss oder diverse bleifreie. T(T)SX sind wohl die bekanntesten.
Du hast mich falsch gelesen- primär ist der Einsatzbereich 50 bis ca. 150m , aber ab und an soll genug Reserven für 200-300m vorhanden sein. Da brauche ich nicht „Long Range“
Gebondete Geschoße (zB RWS Evo) gehen auf kurze Entfernung einfach durch. Meine Beobachtung.In Rumänien, Ungarn etc. brauche ich (noch) keine bleifreien Geschoße🙂
Also durchaus auch „Anachronismen“- wobei Norma Oryx und RWS Evo da ja nicht dazugehören.
 

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