300 Win.Mag Geschoss-Umstellung Richtung Bergjagd

EJG

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Ein 225grs aus der .300 WM muß weiter als L6 heraus gesetzt werden (mind. 88-90 mm), hier spielt natürlich auch eine Rolle ob der kurze Hals das Geschoß korrekt hält.
Mit 200grs sind - unter Einhaltung eines Sicherheitsabstandes zum p_max - um die 850 m/s realistisch, bei 225grs dürften es nur noch knapp über 800 m/s sein. Muß man mal rechnen ob einem diese Laborierung noch paßt.
Genau, L6 je nach Geschoss, Kammer, angestrebtem Freiflug und Magazin Laenge. Oft ein Kompromiss. Selbst 800m/s erschrecken mich nicht. Meine 20" 6.5CM mit 143 ELDX oder 140ELDM liegt aehnl. und habe Wild damit von 20m bis ueber 600m erlegt. Kann quasi alles. So etwas wollte ich mit der 300wm erreichen, ein level hoeher. Soll auch von unter 100m bis ca. 600m gut funktionieren und windunempfindlich sein. Ob es das 208er, 212er oder 225er letztendlich wird ist Wurst.
edi
 
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Wenn es, wie du beschrieben hast, auf teure Gebirgsjagden geht und du deine 300 Win Mag dahingehend anpassen willst, dann empfehle ich dir, dies zusammen mit einem Wiederlader zu tun, und die bestmögliche Munition was Präzision und Geschosswirkung angeht für deine Waffe zu erstellen. Auch wenn das auf den ersten Blick teuer und schwierig erscheint, ist es doch im Vergleich ein geringer Preis für die Sicherheit durch Zuverlässigkeit der Waffe und der Munition. Denn Fabrikmunition ist auf das funktionieren in vielen Waffen konzipiert, funktioniert aber in den allerwenigsten Waffen zu 100% perfekt.
Als konkrete Empfehlung werfe ich hier mal das Nobler Accubond Long Range in 190 oder 168 gr sowie das Barnes LRX in den Ring. wobei das Accubond bei einer deutlich geringeren V Ziel noch anspricht. Erfahrungen mit beiden hab ich in einer 300 WSM in Africa bis 320 m gemacht. Das Accubond ist allerdings auf kurze Entfernungen bis 30m verheerend.
 
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Blaser Fabrik also CDP ist bestens bewährt in der .300Winmag. Gibts die noch? Kaufen und gut ist.
 

EJG

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Ausschuss 178gr ELDX aus 386m 300wm V0 ca. 933m/s und traf mit ca. 720m/s. Schuss ging Berg auf.

Nqii75L.jpg


edi
 
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Wenn es darum geht eine Patrone für den Weitschuss zu laborieren ist man zuerst in der Wahl der Geschosse begrenzt und dann muss man letztendlich das Geschoss auswählen mit dem man in seiner Waffe die beste Präzision hat. Dabei müssen halt manchmal Kompromisse eingegangen werden was die Wahl dieses Geschosses angeht.

Der Beitrag von @EJG zeigt was vom Aufbau her klassische Teilmantel Boat Tail Spitz Geschosse auf größeren Distanzen leisten können. Ich könnte auch einiges positives über das von Vielen verpönte Game King Geschoss von Sierra berichten.
 
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Blaser Fabrik also CDP ist bestens bewährt in der .300Winmag. Gibts die noch? Kaufen und gut ist.
Und was ist, wenns aus seiner Waffe nicht vernünftig schießt????Deswegen postulierte ich und auch andere oben, dass man bei dererlei Jagden seine Munition am besten zusammen mit einem Wiederlader auf seine Waffe und sine Bedürfnisse anpasst. Man man man, dass da immer so ein Geschiss gemacht wird um die Kosten für die paar Patronen und die Anpassung.
Wenn man guckt was solche Jagden kosten sind das doch Peanuts. genau so wie diese sinnfreien Globalaussagen nimm das und das passt schon.
Jeder der hier mitliest sollte Wissen: passt eben nicht immer!!!:mad::eek::poop:
(Ich meine dabei nicht den Starter dieses Fadens welcher freundlich gefragt hat)
 
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Erstmal vielen Dank für die vielen Tipps und Anregungen.
Werde mich nun mal in Ruhe mit der Materie auseinander setzen, wobei es ja an und für sich noch keine extreme Bergjagden sind, sondern eher ein Einstieg in das Thema Bergjagd.
Geplant sind aber nun auch zeitnahe Schiesstermine auf einem 300m Stand, um hier Training zu bekommen, wie schon gesagt komme ich eher zuvor aus der Ecke gemütliche Ansitz- und Pirschjagd + Drückjagd. Weitschuss war bisher noch nicht mein Thema im jagdlichen Bereich.
Bei 200m war bisher meist Schluss.
 
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Nach mehreren schlechten Erfahrungen mit zu weichen Geschossen in der .300 WinMag und in der .300 Weath.Mag. habe ich eine exzellente flach schießende wirkungsvolle u. wildpretschonende Laborierung mit dem Scirocco Geschoss Kal. .30, 165grain gefunden. (Gams u. Hirsch). Wer es noch rasanter mag kann ruhig das Scirocco Kal. .30, 150grain verwenden. Reicht selbst für stärkste Ungarnhirsche oder Wild in dieser Gewichtsklasse locker bis 300m oder mehr.
Meine Ladedaten ohne Gewähr für die .300 WinMag mit Norma Hülsen :

RWS ZH 5333, 78grain RS 70, 165grain Scirocco, Gesamtlänge 85mm. Vo ca 970m/sec.

Bei diesem Kaliber sind große Unterschiede im Hülsenvolumen vorhanden, die natürlich große Druckunterschiede zur Folge haben. Deshalb an die maximale Ladung vorsichtig rantasten!
 
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Nachdem der Threadstarter bisher nur Erfahrungen bis 200 m hatte, und er künftig auf einem 300 m Stand üben will, gehe ich mal davon aus, dass 300 m für ihn "weit" sind und er somit den Bereich zwischen 200m und 300m erschliessen will. Für jemand, der das bisher nicht gemacht hat sind 300m tatsächlich weit, und a kloans Gamserl da draussen schon eine Herausforderung.
Die 400 - 600 - 800m Distanzen unserer Longerangephantasten sind wohl eher nicht gemeint.
Ich hatte Gelegenheit, auf Gams und das im Gebirge vergleichsweise leichte Rotwild Erfahrungen bis 300m zu sammel.
98er, 65cm Lauf, .300 WinMag, 150 gr Barnes TTSX..... hat bei mir vollkommen ausgereicht.
Allerdings is mir der Prügel bald zu schwer geworden.... heut macht den gleichen Job eine leichte KLB in .308 Win mit 110gr TTSX.

HWL
 
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Nachdem der Threadstarter bisher nur Erfahrungen bis 200 m hatte, und er künftig auf einem 300 m Stand üben will, gehe ich mal davon aus, dass 300 m für ihn "weit" sind und er somit den Bereich zwischen 200m und 300m erschliessen will. Für jemand, der das bisher nicht gemacht hat sind 300m tatsächlich weit, und a kloans Gamserl da draussen schon eine Herausforderung.
Die 400 - 600 - 800m Distanzen unserer Longerangephantasten sind wohl eher nicht gemeint.
Ich hatte Gelegenheit, auf Gams und das im Gebirge vergleichsweise leichte Rotwild Erfahrungen bis 300m zu sammel.
98er, 65cm Lauf, .300 WinMag, 150 gr Barnes TTSX..... hat bei mir vollkommen ausgereicht.
Allerdings is mir der Prügel bald zu schwer geworden.... heut macht den gleichen Job eine leichte KLB in .308 Win mit 110gr TTSX.

HWL
Genau so ist es !!
Den Nagel auf den Kopf getroffen.
Denke ich habe erstmal genug zu tun, um im Bereich von 200-300m vernünftig jagdlich agieren zu können. Denke für meine zukünftig angestrebten Bergjagden ist dies auch vollkommnen ausreichend.
Ich werde wohl nie extreme LongeRange-Unternehmungen anstreben.
Auch sind die angepeilten Wildarten nicht so, dass man dort Geschosse im absoluten Highend-Bereich bräuchte.
Der Spanische Steinbock ist ja nicht mit einem asiatischen Vertreter seiner Art zu vergleichen bzw. die ganz großen Schafarten.

Alles erstmal Step by Step !

Aber noch mals Danke für die vielen Beiträge ist ein neues spannendes Thema für mich.
 
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So manchmal ist es doch recht einfach, ich war bei meinem Kumpel und Büma auf dem Schießstand und haben meine R93 300 Win,Mag mal mit der Doppelkern auf GEE ein geschossen. Wir mussten lediglich 1cm nach unten korrigieren und somit kann ich die noch vorhandenen Norma Bondstrike auf schweres Wild wie Elch in Schweden weiter verwenden. Davon habe ich nun noch 35 Stück Bondstrike und nun 120 Stück Doppelkern und somit dürfte dies die nächsten Jahre gut reichen.
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Ich konnte mich noch nie über die Wirkung beschweren.
Verschieße es in allen meinen Waffen / Kalibern vom 6,7, über 300 WSM bis 9,3x62
 

Wheelgunner_45ACP

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das NAB fliegt natürlich um ein Eck flacher als das DK, allerdings braucht dieses harte Geschoss schon ordentlich Stoff, damit die Momentwirkung da ist.
Wie kommst du da drauf. dass das NAB hart sei? Beim Spezl in seiner (langsameren) .30-06 hat das 165grs immer top funktioniert, Von Fuchs bis zum 95kg- Keiler und zwischen 20 und 250m.
 
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So manchmal ist es doch recht einfach, ich war bei meinem Kumpel und Büma auf dem Schießstand und haben meine R93 300 Win,Mag mal mit der Doppelkern auf GEE ein geschossen. Wir mussten lediglich 1cm nach unten korrigieren und somit kann ich die noch vorhandenen Norma Bondstrike auf schweres Wild wie Elch in Schweden weiter verwenden. Davon habe ich nun noch 35 Stück Bondstrike und nun 120 Stück Doppelkern und somit dürfte dies die nächsten Jahre gut reichen.
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Wieso man vom Norma Bondstrike, einem speziell für große Distanzen optimierten Geschoss, auf das DK wechselt erschließt sich mir nicht…
 

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