Schweden: Große Wolfsjagd soll Ausbreitung der Tiere bremsen

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Wenn jemand von "German Angst" schreibt, dann bringt er zum Ausdruck, dass er sich von deutschen Hundeführer einen tapfereren Einsatz ihrer Hunde wünschen würde oder diesen zumindest vermisst. Ich kann mich natürlich in der Interpretation deines Textes stark geirrt haben, wovon ich aber ehrlich gesgat nicht ausgehe. Wahrscheinlicher ist da schon, dass dir klar geworden ist, dass dein Kommentar nicht ganz durchdacht war, was auch den - wenig passenden und meiner Ansicht nach unangebrachten Hinweis - auf einen, deiner Meinung nach, wohl bei mir durchzuführenden Legasthenietest erklären würde.
Aber natürlich kann ich auch das falsch interpretiert haben...
 
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Und hier machen sich die Leute ins Hemd wenn sie einen Hund bei einer DJ mit Wolfsverdacht laufen lassen sollen ... :whistle: Oder sind das in Schweden "Köderhunde"? ;)
Ich sag es mal so, ich mache mir nicht ins Hemd aber es ist schon manchmal ein komisches Gefühl wenn der Nachbar einem wieder ein Kamerabild vom Wolf schickt und man ist am nächsten Tag in der Ecke mit dem Hund zur Jagd unterwegs.

Allerdings ist mir bewusst das es jedesmal schief gehen kann, die alternative wäre sich keinen Hund zu halten da ich ausschließlich im Wolfsgebiet jage.
 
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Wenn jemand von "German Angst" schreibt, dann bringt er zum Ausdruck, dass er sich von deutschen Hundeführer einen tapfereren Einsatz ihrer Hunde wünschen würde oder diesen zumindest vermisst.

Nein. Er bringt zum Ausdruck, dass er sich eine bessere Evaluation der Gegebenheiten wünscht, wenn er z.B. Leute ohne Erfahrung mit Jagd in Wolfsgebieten pauschale Aussagen zum Nicht-Einsatz (ihrer Hunde) machen hört. Wir haben hier nämlich inzwischen genug Erfahrung, um wie z.B. @Kohlfuchs92 beschreibt abwägen zu können, wann es brenzlig wird (und für welchen Hund) und wann nicht. Zufälle natürlich immer nicht ausgeschlossen. Und eine fundierte Abwägung statt unreflektiertem "NEIN" ist was anderes als "mehr Mut".
 
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Ich bin immer wieder schockiert bei Bildern von gerissenen Jagdhunden aus Skandinavien.
Scheint also nicht zu funktionieren.
Würde ich in einem reinen Wolfgebiet jagen, sowie @ kohlfuchs, dann hätte ich keinen Hund oder zumindestens keinen freilaufenden.
 
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Dann hättest du nicht nur keinen Hund sondern bräuchtest auch nicht mehr zu jagen. Der Gesetzgeber schreibt in vielen Situationen einen Brauchbaren Hund vor.
Und oft muss dieser Hund eben vom Strick, um zu jagen.

Und in all den Jahren kenne ich keinen persönlich, der einen Hund durch einen Wolf verloren hat. Aber 3 die durch Sauen ihren Hund verloren haben. Einer wurde bei der Hetze überfahren und einer ist vom Hirsch geforkelt eingegangen.
 
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Ich bin immer wieder schockiert bei Bildern von gerissenen Jagdhunden aus Skandinavien.
Scheint also nicht zu funktionieren.
Würde ich in einem reinen Wolfgebiet jagen, sowie @ kohlfuchs, dann hätte ich keinen Hund oder zumindestens keinen freilaufenden.

Meidest Du auch aufgrund von Berichten über Geisterfahrer das Auto oder in Folge der alljährlichen Mahnungen zur Verletzungsgefahr auch das Feuerwerk zu Silvester?
 
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Aber 3 die durch Sauen ihren Hund verloren haben.

kann sein, dass sie Sauen, konditioniert durch den Wolf, verstärkt die Hunde annehmen?
2 Fälle sind aus der Zeit wo der Wolf noch ein Stück weg war. In der Hinsicht habe ich eigentlich noch keinen Unterschied festgestellt.
 
G

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Guest
Aber 3 die durch Sauen ihren Hund verloren haben.

kann sein, dass sie Sauen, konditioniert durch den Wolf, verstärkt die Hunde annehmen?
Die werden eher durch Hunde konditioiert, welche nicht sauber arbeiten oder/und nicht durch anwesende HF unterstützt werden.


CdB
 
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Dann hättest du nicht nur keinen Hund sondern bräuchtest auch nicht mehr zu jagen. Der Gesetzgeber schreibt in vielen Situationen einen Brauchbaren Hund vor.
:unsure: Das ist mir aber neu, zur Nachsuche und Treib/Drückjagd usw. Schreibt das JG einen geprüften Hund vor. Als Pächter musst du einen Geprüften JH haben, oder zumindest einen Nachsucheführer benennen, so kenne ich das.
MfG
 
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Nein. Er bringt zum Ausdruck, dass er sich eine bessere Evaluation der Gegebenheiten wünscht, wenn er z.B. Leute ohne Erfahrung mit Jagd in Wolfsgebieten pauschale Aussagen zum Nicht-Einsatz (ihrer Hunde) machen hört. Wir haben hier nämlich inzwischen genug Erfahrung, um wie z.B. @Kohlfuchs92 beschreibt abwägen zu können, wann es brenzlig wird (und für welchen Hund) und wann nicht. Zufälle natürlich immer nicht ausgeschlossen. Und eine fundierte Abwägung statt unreflektiertem "NEIN" ist was anderes als "mehr Mut".
Ich bin mir mit dir, zu 100% sicher, dass Nichthundeführer durch ihre Beobachtung (also Feldforschung mit zugekniffenem Auge), den Hundeführern am besten raten können, was und wie zu tun sei.
 
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Darum ging es nie. Nur darum, daß die Schweden offensichtlich ihre Hunde auf der Wolfsjsgd einsetzen. Hierzulande bricht da wohl beim Gedanken daran bei manchem Panik aus.
 

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