Hilfe bei Anschaffung Jagdhund

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Waidmannsheil zusammen,
ich müsste auf euer Schwarmwissen zurückgreifen.

Wie bereits in einem anderen Beitrag von mir erwähnt, bin ich seit diesem März mit meinem Studium fertig und möchte mir gerne einen Jagdhund zulegen.

Seit April wohne ich in Niederbayern und habe das Privileg langfristig in einen ca. 1500ha großen Niederwildrevier zu jagen. Außerdem wohne ich mitten im Revier. Wir haben sehr gute Niederwild- und Wasserwildbestände. Ein unbefristeter Arbeitsvertrag ist ebenfalls schon vorhanden. Mein Arbeitsplatz ist auch nur 8km entfernt.

Jetzt zum eigentlichen Thema:
Aufgrund meiner jetzigen Revier-und Jagdmöglichkeiten möchte ich gerne einen deutschen Vorsteher führen.

Mein Problem wäre nur, was ich mit dem Hund während meiner Arbeitszeit mache. Die Frage ob ich meinen Hund mit zur Arbeit nehmen kann ist seitens Arbeitgeber noch nicht geklärt. Vor-und nach der Arbeit hätte ich jeden Tag ausreichend Zeit für den Hund und seine jagdliche Ausbildung. Außerdem könnte ich zur Mittagspause nach Hause fahren. Dank Gleitzeit könnten die Pausen auch länger ausfallen.

Angenommen mein Arbeitgeber würde es mir nicht gestatten. Welche sinnvollen Möglichkeiten würde es geben, falls es eine gibt? Mein Pächter hat angeboten, dass der Hund während meiner Arbeitszeit bei seiner Frau und Labrador bleiben könnte.

Da ein Hund ja relativ viel schläft frage ich mich, ob es auch möglich und für den Hund sinnvoll wäre, wenn ich mit den Hund vor der Arbeit, in der Mittagspause Programm mache und nach der Arbeit bin ich eh komplett da und könnte ihn auslasten.

Jetzt wollte ich mal fragen, findet ihr diese Überlegungen zielführend oder ratet ihr mir von der Anschaffung eines Hundes ab. Ich frage ehrlich, weil selbst ist es schwierig diese Frage objektiv zu beantworten.

Ich bedanke mich schonmal im Voraus :)
 
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Servus,

was Du in Deine Überlegungen auf jeden Fall mit einfließen lassen mußt ist was machst Du mit dem Hund als Welpe bzw. als Junghund. Gerade als Welpe ist das quasi ein "Fulltimejob", da ist nichts mit "der Hund schläft fast nur" und kann "ewig lange anhalten"..... Vom Bindungsaufbau u.s.w. in dem Alter noch gar nicht zu reden..... Und wenn Du einen neuen Job frisch nach dem Studium hast ist das oft auch kein Job "nach Stechuhr"..... Also ich mußte nach dem Studium "erstmal Gas geben" um voran zu kommen, da war nichts mit 8-Stunden-Job…..

Gruß
 
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Grundsätzlich halte ich das für möglich aber es ist anstrengend. Ist es eher ein 9 to 5-Job oder wann ist der frühestmögliche Feierabend? Warte noch ein Jahr und vertreib Dir die Zeit mit der Suche nach Deiner Wunschrasse, wenn die nicht schon klar ist. Versuch mal, eine Woche am Stück die Hunderunden 3x täglich zu simulieren. Dann merkst Du, ob es passt oder stresst. Lieber etwas in Geduld üben und dann sicher sein.
 
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Ich wohne quasi auch mitten im Revier, direkt am Wald und wir haben einen großen Garten. Bei mir ist der Hund aber selten mehr als 3-4 Stunden alleine. Wobei die gefühlt wirklich den ganzen Tag schlafen.

In der Theorie funktioniert das mit Morgens, Mittags und Abends sicher gut. In der Praxis ist das, wenn man alleine ist wirklich mega anstrengend. Spätestens wenn man mal richtig krank ist.

Ich mag dir das nicht madig machen, aber es ist wirklich sehr viel Verantwortung. Gerade jetzt, wo es so früh dunkel wird, ist es oft stressig im hellen seine Runden zu drehen.
 
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Grundsätzlich halte ich das für möglich aber es ist anstrengend. Ist es eher ein 9 to 5-Job oder wann ist der frühestmögliche Feierabend? Warte noch ein Jahr und vertreib Dir die Zeit mit der Suche nach Deiner Wunschrasse, wenn die nicht schon klar ist. Versuch mal, eine Woche am Stück die Hunderunden 3x täglich zu simulieren. Dann merkst Du, ob es passt oder stresst. Lieber etwas in Geduld üben und dann sicher sein.
Wann ich Feierabend habe ist davon abhängig, wann ich Anfange. Ich kann ab 06:30 zur Arbeit und bin in der Regel 9std. auf der Arbeit.
 
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ich würde mich dem Anhalter #3 anschließen, aber folgendes hinzufügen, in der Welpenzeit ist ein ausgiebiger Kontakt mit dem Welpen sehr wichtig, danach kommt die Prägungsphase, die den späteren Jagdhund das GUT oder nicht GUT bescheinigt. Gerade in dieser Zeit ist die Arbeit mit dem Hund sehr wichtig, es baut Vertrauen auf und der Hund lernt was er soll!
Ich wünsche trotzdem viel Erfolg!
MfG
D.>T.
 
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ich würde mich dem Anhalter #3 anschließen, aber folgendes hinzufügen, in der Welpenzeit ist ein ausgiebiger Kontakt mit dem Welpen sehr wichtig, danach kommt die Prägungsphase, die den späteren Jagdhund das GUT oder nicht GUT bescheinigt.
MfG
D.>T.

Die Prägungsphase beginnt bereits beim Züchter und endet mit rund vier Monaten! Gerade in dieser Zeit sollte man die Möglichkeiten nutzen den Hund entsprechend "zu prägen", wie es hoffentlich der Züchter auch schon gemacht hat.

Grundsätzlich dürften sehr viele vor ähnlichen Problemen stehen und haben sie mehr oder weniger gut gemeistert.
Sofern zumindest in den ersten Monaten jemand vorhanden ist, der sich um den Hund tagsüber zwischendurch mal kümmern kann halte ich es durchaus für umsetzbar. Diese Person sollte aber nicht zum "Ersatzführer" für den Kleinen werden, sondern lediglich Grundbedürfnisse wie "Gassi gehen" abdecken. Den Rest solltest Du Dir nicht aus der Hand nehmen lassen und quasi als "Fürsorgegarant" die Nr. 1 werden und bleiben. Eine Übernahme des Welpen im Spätwinter oder Frühjahr eröffnet die Möglichkeit deutlich mehr im Hellen mit dem Hund zu unternehmen.

wipi
 
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Du bist ja beruflich ordentlich ausgelastet. Dein Wunschhund muß das aber auch werden. An deiner Stelle würde ich die Rasse überdenken.
 
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Je größer der Hund desto mehr Bewegung braucht er schon. War jetzt nicht auf einen Vorsteher gemünzt. Ich stand mal vor gar nicht langer Zeit vor der gleichen Frage. Mein Mitjäger hat auch einen Vorsteher und ich muß sagen, mein Hund kann alles mind. genau so gut. Einige Sachen deutlich besser. Und ich hatte vorher auch 2 große Hunde.
 
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Je größer der Hund desto mehr Bewegung braucht er schon. War jetzt nicht auf einen Vorsteher gemünzt. Ich stand mal vor gar nicht langer Zeit vor der gleichen Frage. Mein Mitjäger hat auch einen Vorsteher und ich muß sagen, mein Hund kann alles mind. genau so gut. Einige Sachen deutlich besser. Und ich hatte vorher auch 2 große Hunde.
Was führst du für eine Rasse?
 
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Die Prägungsphase beginnt bereits beim Züchter und endet mit rund vier Monaten! Gerade in dieser Zeit sollte man die Möglichkeiten nutzen den Hund entsprechend "zu prägen", wie es hoffentlich der Züchter auch schon gemacht hat.

Grundsätzlich dürften sehr viele vor ähnlichen Problemen stehen und haben sie mehr oder weniger gut gemeistert.
Sofern zumindest in den ersten Monaten jemand vorhanden ist, der sich um den Hund tagsüber zwischendurch mal kümmern kann halte ich es durchaus für umsetzbar. Diese Person sollte aber nicht zum "Ersatzführer" für den Kleinen werden, sondern lediglich Grundbedürfnisse wie "Gassi gehen" abdecken. Den Rest solltest Du Dir nicht aus der Hand nehmen lassen und quasi als "Fürsorgegarant" die Nr. 1 werden und bleiben. Eine Übernahme des Welpen im Spätwinter oder Frühjahr eröffnet die Möglichkeit deutlich mehr im Hellen mit dem Hund zu unternehmen.

wipi
Mein Pächter bzw. seine Frau hat mir angeboten auf den Hund aufzupassen während ich arbeite. Jedoch soll dies keine Dauerlösung sein.
 
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Das ist großer Mist. Die wichtigste Phase solltest Du nicht anderen überlassen. Die Prägungsphase ist unteranderem ganz wichtig für die Bindung. Aber Du wirst dich ja schon informiert haben. Vor dem Kauf meines ersten Hundes habe ich nur gelesen.Es bildet wirklich
 

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