Dachsbracke mein nächster Hund ?

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Dachsbracken sind tolle Hunde. Man muss sich aber bewusst sein, dass man eine sehr hohe Chance hat einen dickschädeligen Büffel bekommt, der versucht die Kontrolle zu übernehmen. Nachdem meiner meinte die Sauschwarte würde ihm gehören und mir mit den Milchzähnen den Mittelfinger perforiert hat, haben wir uns mal ernsthaft unterhalten. Seitdem sind die Fronten geklärt. Aber Konsequenz ist bei dem Drecksack alles. Obwohl er noch lieber gucken kann als jeder Dackel.
Hilfe und Unterstützung bekommst du beim Verein Dachsbracke auf jeden Fall. Wenn du möchtest wird dir da echt geholfen.
Die Dachsbracken die ich kenne jagen alle hervorragend mit vernünftiger Schärfe und Härte und dürften auch auf den Kalamitätsflächen klarkommen bzw. kommen schon klar.
 
G

gismo888

Guest
Das größte Problem der Bracken, egal welcher, ist der seit ein paar Jahren vorherschende HYPE.

Vielen JJ wird gesagt (nicht von den meisten Brackenführern) hol dir eine Bracke, dann bekommst genug Einladungen- was auch die Schwarzuchten fördert Die muss man nur vom Strick lassen die kann alles alleine. Erziehung ist eher doof, dann wird sie unselbstständig.

Bei Erziehung rede ich von Alltagserziehung, welcher jeder Hund haben sollte.

Gerade bei Bracken finde ich ist Geduld, Konsequenz und starke Nerven wichtiger als bei den meisten anderen.
 
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.Nachdem meiner meinte die Sauschwarte würde ihm gehören und mir mit den Milchzähnen den Mittelfinger perforiert hat,
🤔 Hast schon mal einen Dackel geführt?
Der erste und zweite Kurzhaar waren da nicht besser, egal ob Kaninchen , Hase oder die Sau es war ihre Beute.

Konsequenz ist bei dem Drecksack alles.

Egal ob Bracke, DD egal welche Rasse Konsequenz ist bei jedem Hund das Zauberwort und wer nicht konsequent ist verliert die Kontrolle über seinen treuen Begleiter.

Obwohl er noch lieber gucken kann als jeder Dackel.
Das kann absolut nicht sein, nur Dackel können so schauen 😁🙈
 
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Ja, aber die Vorsteh-Hundeleute, insbesondere die Anhänger des DD, sind in gewisser Weise vernagelt - auf jeden Fall nicht (mehr) objektiv und daher für einen Jungjäger und/oder Erstlingsführer als Ratgeber ungeeignet. Wer seine Hunderasse als "den König der Jagdhunde" beschreibt, hat eh einen an der Waffel. Der ratsuchende Erstlingsführer sollte sich an die Hundeobleute seiner Kreisjägervereinigung halten.
Das ist ein rasseübergreifendes Problem und nicht nur bei Vorstehhundeführern zu finden. Wenn ich alleine daran denke, wie oft in diesem Forum Bracken, Schweißhunde, Stöberhunde, Englische Vorstehhunde, Terrier und Retrieverführer dämliche und schädliche Ratschläge zur Ausbildung und Führung von Vorstehhunden gegeben haben, dann wird mir heute noch schlecht. Machen wir uns nichts vor, Bracken gehören wie Bracken, Schweißhunde wie Schweißhunde, Stöberhunde wie Stöberhunde, Englische Vorstehhunde wie Englische Vorstehhunde, Terrier wie Terrier, Retriever wie Retriever und Vorstehhunde wie Vorstehhunde ausgebildet. Der grobe Rahmen ist einfach vorgegeben und dann kann man ein wenig rechts und links bei den anderen Hundeschlägen schauen und etwas Ideen klauen und ausprobieren! Dann geht man noch ein wenig auf den jeweiligen Hund ein und holt sich Rat bei wirklichen Rasse und Rasseschlagkennern! Die wirklichen Kenner sind schwer rauszufiltern für einen Erstlingsführer. Am besten kann man sie daran erkennen, daß sie fröhliche, offene, dem Rasseschlag angepaßten gehorsame Hunde führen und regelmäßig zum Jagderfolg beitragen. Man hüte sich vor Schlauschnackern deren Hunde nur auf Prüfungen und seltenst auf der Jagd auftauchen!
 
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Das ist ein rasseübergreifendes Problem und nicht nur bei Vorstehhundeführern zu finden. Wenn ich alleine daran denke, wie oft in diesem Forum Bracken, Schweißhunde, Stöberhunde, Englische Vorstehhunde, Terrier und Retrieverführer dämliche und schädliche Ratschläge zur Ausbildung und Führung von Vorstehhunden gegeben haben, dann wird mir heute noch schlecht. Machen wir uns nichts vor, Bracken gehören wie Bracken, Schweißhunde wie Schweißhunde, Stöberhunde wie Stöberhunde, Englische Vorstehhunde wie Englische Vorstehhunde, Terrier wie Terrier, Retriever wie Retriever und Vorstehhunde wie Vorstehhunde ausgebildet. Der grobe Rahmen ist einfach vorgegeben und dann kann man ein wenig rechts und links bei den anderen Hundeschlägen schauen und etwas Ideen klauen und ausprobieren! Dann geht man noch ein wenig auf den jeweiligen Hund ein und holt sich Rat bei wirklichen Rasse und Rasseschlagkennern! Die wirklichen Kenner sind schwer rauszufiltern für einen Erstlingsführer. Am besten kann man sie daran erkennen, daß sie fröhliche, offene, dem Rasseschlag angepaßten gehorsame Hunde führen und regelmäßig zum Jagderfolg beitragen. Man hüte sich vor Schlauschnackern deren Hunde nur auf Prüfungen und seltenst auf der Jagd auftauchen!
Am besten schaut man dem Hund und seinen Führer bei der Arbeit zu. Bei genauer Beobachtung erkennt man die feinen, aber kleinen Details!
 
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24 Feb 2021
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Wenn man ein Gespür für den Hund der jeweiligen Rasse hat und sich vorab informiert, wird man schon reletiv viel auch als Erstlingsführer sehen können. Sicher nicht alle Details aber wohl genug um damit arbeiten zu können.
 
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Im BP-Kurs der hiesigen Jägervereinigung konnte die Kursleitung nicht mal die von mir geführte Rasse ansprechen - man züchtet halt DD und original Aussage war u.a., daß der Fährtenschuh überflüssig sei und "Borngräber" schon lange begraben sei... :ROFLMAO:
Als mein Hund dann erstmals gähnend auf dem Rinderblut entlang "latschte", war man aber doch erstaunt. ;)

Es ist absolut so, wie z/7 eben schrieb und auch im Forum schon oft empfohlen wurde, Ansprechpartner bei Wahl einer Bracke, gleich welcher "Sorte", sind die Rassezuchtvereine, die in Landesgruppen organsiert einiges an Infoveranstaltungen, Übungstagen und wertvollen Kontakten bis hin zur Jagdeinsatzvermittlung bieten.
Als Nachteil bei den Tirolern mag erscheinen, daß Welpen aus vernünftiger Zucht mit Papieren nur über den Klub Tiroler Bracke Deutschland oder den Verein der österr. Nachbarn zu bekommen sind.
Man muß sich halt als ernsthafter Bewerber outen und ggfs Wartezeit für den Wunschhund (Farbe, Geschlecht) in Kauf nehmen.
Bei 50-70 Welpen im Jahr (vermutlich bei der ADB noch weniger!) gibts die Hunde halt nicht auf dem jagdlichen Wühltisch oder bei ebay Kleinanzeigen.
Bei den ADBr sind es in Deutschland jährlich ca. 100 bis 120 Welpen.

wipi
 
G

gismo888

Guest
ich lese mal mit. Unsere beiden werden im Mai 2023 7 Jahre alt und so langsam sollte der "Bracken" Nachwuchs herangezogen werden. Aber welche es werden könnte wissen ich nicht. Nur welche nicht. Time will tell
 

z/7

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Bei den ADbr? Die leichteste Hündin die ich bisher gesehen habe wog knapp 14 kg.
Meine, durchschnittlich groß und nicht überfüttert aber gut im Training wiegt 17,5.
Da muß man mit dem Alter aufpassen. Bis 3 Jahre etwa sind die noch nicht fertig, gerade Substanz kommt erst so ab anderthalb, vorher sind die oft noch recht leicht. Letzte Woche erst mit einem Führer geschnackt, der hatte ne relativ zierliche Hündin, anderthalb, der meinte, paar Schwestern wären noch leichter, bei 12 kg. Aber eben erst 1,5 Jahre.
 
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11 Mai 2016
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Da muß man mit dem Alter aufpassen. Bis 3 Jahre etwa sind die noch nicht fertig, gerade Substanz kommt erst so ab anderthalb, vorher sind die oft noch recht leicht. Letzte Woche erst mit einem Führer geschnackt, der hatte ne relativ zierliche Hündin, anderthalb, der meinte, paar Schwestern wären noch leichter, bei 12 kg. Aber eben erst 1,5 Jahre.
Ja, das stimmt. Ich bin natürlich von einer ausgewachsenen Hündin ausgegangen, über drei Jahre alt.
 
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15 Sep 2016
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...dürften auch auf den Kalamitätsflächen klarkommen bzw. kommen schon klar....
Also bisher kann ich das bestätigen. In den unaufgeräumten Flächen mit frischem Neubewuchs und Astwerk bis zur Hüfte hab ich bisher noch keinen Hund wirklich abtauchen sehen dieses Jahr. Also gar keinen Hund, auch keinen Terrier.

Da wo andere Hunde rein gehen, geht mein Hund auch rein. Ab und an tüsselt er sich natürlich ordentlich...
 

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